ESAF 2013: Ein Plakat gibt zu reden

Mit ihrem tätowierten Oberarm gehen die Veranstalter des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2013 neue Wege. Vorbei ist's mit der Idylle.

Mit dem sägemehlbestäubten Sennenhemd und dem tätowierten Oberarm wollen die Burgdorfer die Brücke zwischen der Tradition und der Moderne schlagen. „Das Plakat liefert Diskussionsstoff“, sagt Raphael Wild, Kommunikationsbeauftragter des ESAF 2013. „Die jungen Leute finden es total cool, die älteren Semester vielleicht ein bisschen weniger.“

Die Reduktion auf das Wesentliche (den Griff) und das Andeuten der Szenerie (Sägemehl und Sennenhemd) lassen das Hirn des Betrachters - sofern dieser irgendwo schon mal einen Gang mitverfolgt hat - blitzschnell schalten: "Aha, da wird geschwungen". Ein Ansatz, der gerade in der Werbung gerne verfolgt wird.

Der Luzerner Grafiker Matthias Hofmann sieht im Plakat zum ESAF 2013 eine Abkehr von der traditionellen Ankündigung eines Schwingfestes. "Burgdorf gipfelt in dem, was sich seit den Achtzigerjahren angebahnt hat: Weg von der Kunst, hin zur Werbung."

Schlussgang.tv zeigt einen Reigen von Festplakaten aus der Vergangenheit.

Und Sie, liebe Schwingerfreunde, was halten Sie vom Burgdorfer Plakat fürs "Eidgenössische" 2013? Lesen Sie den ganzen Bericht im aktuellen SCHLUSSGANG. Oder beteiligen Sie sich an unserer Umfrage auf www.facebook.com/schlussgang

 

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