ESAF Fokus (Teil 13): Vorschau ISV

In 9 Tagen wird in Burgdorf das ESAF-Festgelände eröffnet. Das führende Fachportal vom Schwingsport, SCHLUSSGANG.CH, wird ab dem 5. August täglich an den Wochentagen in einer Serie auf den Saisonhöhepunkt einstimmen. Heute: Teil 13.
Martin Koch (oben) zählt zu den aussichtsreichsten Innerschweizern in Burgdorf, Ueli Banz (unten) kann daran nicht teilnehmen.

Die Innerschweizer sind derzeit eher im Hintergrund, was die Königsprognosen Landauf-Landab betrifft. Alles dreht sich um die Berner und den Nordwestschweizer Bruno Gisler. Dies könnte sich zum Vorteil für die Urschweizer entwickeln. Für einmal wird nicht bereits im voraus einer ihrer Athleten die Bürde, König werden zu müssen aufgelastet, diesmal können sie  aus dem Hinterhalt nach vorne preschen.

Von Verletzungen gebremst
Die beiden besten Innerschweizer Schwinger der letzten Jahre, Martin Grab und Philipp Laimbacher plagten sich mit Verletzungen durch die Saison. Grab machte mehrmals das Knie zu schaffen, womit er den Grossteil der Kranzfestsaison verpasste. Mit zwei Rangfestsiegen im August hat Grab bewiesen, dass er auf Kurs ist. Philipp Laimbacher verletzte sich am Innerschweizerischen, im fünften Gang. Seither hat der Mythenverbändler kein Fest mehr bestritten.


Banz fällt aus
Die schwerste Hiobsbotschaft mussten die Zentralschweizer nur wenige Tage vor dem Saisonhöhepunkt entgegennehmen, der Entlebucher Ueli Banz musste Forfait erklären. Banz renkte sich am 14. Juli auf der Rigi, die Schulter aus und arbeitete seither Fieberhaft an seinem Comeback. Nach Trainings-Versuchen im Schwingkeller musste er schmerzbedingt seinen Verzicht bekanntgeben. Da Banz nach Burgdorf sowieso zurückgetreten wäre, kommt sein Startverzicht am ESAF, einem Rücktritt gleich. 

Die Breite ihr Plus
Das ganz grosse Plus der Innerschweizer ist nach wie vor ihre Breite an bestandenen Schwingern. Wenn bei Adi Laimbacher alles zusammenstimmt wird für jeden Gegner zur Gefahr. Doch auch die beiden Obwaldner Benji von Ah und Peter Imfeld sind stehts für eine Spitzenplatzierung gut. Zu was die schwingkundigen Andreas Ulrich und Marcel Mathis im Stande sind, hat schon mancher "Böser" erleben müssen. So bezwang Mathis in diesem Jahr auf dem Brünig, Schwingerkönig Kilian Wenger. Sollte den Innerschweizern auch in diesem Jahr der ganz grosse nicht Wurf gelingen, muss dies keine Enttäuschung sein. Die zwölf Kränze von Frauenfeld zu egalisieren darf als realistisch betrachtet werden.

Innerschweizer Marken
Königskandidaten: Philipp Laimbacher, Adi Laimbacher, Christian Schuler.
Kranzkandidaten: Andi Imhof, Martin Koch, Benji von Ah, Peter Imfeld, Andreas Ulrich, Torsten Betschart, Philipp Gloggner, Macel Mathis, Stefan Gasser, Franz Föhn, Martin Grab, Edi Kündig, Ruedi Stadelmann, Alain Müller, Bruno Müller.
Potential für Sensation: Toni Diener, Reto Nötzli, Bruno Nötzli, Erich Fankhauser, Alexander Vonlaufen, Sven Schurtenberger, Mike Müllestein, Lutz Scheuber, Markus Koller.

Die Serie "ESAF Fokus" wird am Donnerstag, 22. August, mit Teil 14 (Video Schwung) fortgesetzt. Mehr Informationen rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 gibt es auch im Dossier ESAF auf dem SCHWINGER-App sowie unter www.schlussgang.ch.

Kommentare