ESV erhält Geld vom Bund

Auch der Sport ist vom Coronavirus hart getroffen worden. Nun wurden 92 Millionen Schweizer Franken zusätzlich in den Sport verteilt. Einen Teil davon erhält auch der Eidgenössische Schwingerverband.
Auch die Schwinger erhalten Geld vom Bund. (Foto: swiss-image.ch)

Das eidgenössische Parlament hat für den Sport, der durch die Corona-Pandemie arg durchgeschüttelt wurde, für dieses Jahr 92 Millionen Schweizer Franken zusätzliche Mittel gesprochen. Dies weil der Sport heute in der Schweiz mit 11,4 Milliarden Schweizer Franken und 97‘900 gerechneten Vollzeitstellen seinen Beitrag zur Schweizer Wirtschaft leistet und deshalb ein ernstzunehmender Zweig ist. Auch dem Eidgenössischen Schwingerverband wurde nach einem Berechnungsschlüssel des BASPO (Bundesamt für Sport) ein Beitrag zur sogenannten Stabilisierung zugesprochen. Der Beitrag liegt aber im Bereich dessen, in welchem auf ein detailliertes Umsetzungskonzept verzichtet werden kann. Die Geschäftsstelle ESV hat in den letzten Wochen ein vereinfachtes Umsetzungskonzept ausgearbeitet, welches vorsieht, dass der vorgesehene Betrag stufengerecht verteilt wird.

Das Umsetzungskonzept wurde von Swiss Olympic geprüft und freigegeben. Die Vereinbarung „COVID-19-Bundesbeiträge 2020“ ist nun gegenseitig unterzeichnet worden. Der Prozess der Auszahlung an die Teilverbände wird durch den Ressortleiter Finanzen, Peter Achermann, vorgenommen und die Geschäftsstelle des ESV wird für das Reporting der Geldverwendung verantwortlich sein. Wie hoch der Betrag für den ESV ist, ist nicht offiziell bekannt.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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