Florian Gnägi mit 5. Kranzfestsieg

Beim ersten Kranzfest der Saison in Bern, boten die 190 Schwinger, darunter 18 Eidgenossen, den vielen Zuschauern, was man erwartete. Es war ein spannendes und teilweise sportlich auf hohem Niveau ausgetragenes erstes Kranzfest.
Florian Gnägi (links) gewann im Schlussgang am Mittelländischen gegen Matthias Glarner. (Bild: Rolf Eicher)

Nicht einer aus dem Favoritenduo Stucki/Wenger, sondern Florian Gnägi hat in Bern das erste Kranzfest der Saison gewonnen. Der 26-jährige Seeländer bezwang im Schlussgang des Mittelländischen Schwingfestes in der Postfinance-Arena Matthias Glarner 19 Sekunden vor Ablauf der Zeit.

Wie der Vater so der Sohn
Gnägi verdiente sich seinen fünften Kranzfestsieg mit fünf Siegen und einem Gestellten. Besonders wegweisend neben dem Sieg im Schlussgang war der Starterfolg gegen Simon Anderegg. Speziell für Florian Gnägi ist der Sieg, weil vor 26 Jahren sein Vater Erich ebenfalls an der BEA das Mittelländische Schwingfest auf Rang 1b abschloss.

Hinter Festsieger Gnägi landeten die Hauptfavoriten Christian Stucki und Kilian Wenger. Stucki dominierte das Fest lange Zeit, ehe er im fünften Gang mit einem Gestellten gegen Bernhard Kämpf aus dem Kampf um den Schlussgang fiel. Kilian Wenger verlor das Startduell gegen Stucki und war danach chancenlos im Kampf um den Schlussgang. Mit fünf Siegen kämpfte er sich aber wieder heran.

Gäste chancenlos
Ohne Chance auf die Spitzenplätze blieben die Schwyzer Gäste. Adi Laimbacher, Philipp Laimbacher und Andreas Ulrich mussten teilweise arg untendurch gegen die starken Berner. Am Schluss gewannen sie aber alle den Kranz.

Insgesamt 32 Kränze wurden verteilt. Mit Simon Mathys gab es nur einen Neukranzer.

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