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Forrer gewinnt auf dem Stoos

Der Schwingerkönig von 2001 in Nyon, Arnold Forrer, hat den Stoos-Schwinget in Extremnis gewonnen. Im Schlussgang bezwang er seinen Verbandskollegen Daniel Bösch erst 17 Sekunden vor Gangende.

Arnold Forrer hat zum zweiten Mal nach 2003 den Stoos-Schwinget zu seinen Gunsten entschieden. Im rein Nordostschweizerischen Schlussgang gegen Daniel Bösch setzte er sich 17 Sekunden vor Ablauf der 10 Minuten mit Schlungg durch. Für Forrer ist es bereits der 38. Kranzfestsieg seiner Laufbahn.

"Noch nicht in Topform"
Obwohl Forrer glücklich über den Sieg war, gab er an, dass seine Form noch nicht zu 100% passt. "Ich konzentriere mich derzeit voll aufs Schwingtraining und lasse Kraft und Kondition etwas aus." Im Schlussgang kam der 34-jährige Sennenschwinger denn auch fest ins Atmen: "Ich sah keine andere Wahl mehr als ein Schlungg. Normalerweise geht das nicht auf, doch heute klappte es."

Hinter Forrer landete Martin Koch auf dem zweiten Schlussrang. Der Luzerner kam nach einem Anschwingen mit zwei Gestellten immer besser in Fahrt und siegte vier Mal in Serie. Bei einem Gestellten hätte er zusammen mit Christian Schuler als lachender Dritter profitiert.

Innerschweizer im Hintertreffen
Zwar holten sich die Innerschweizer am Schluss den Bärenanteil der "nur" 12 abgegebenen Kränze, doch das täuscht über den Tagesverlauf etwas hinweg. Im Kampf um den Tagessieg sahen sie sich nämlich schon früh aus der Entscheidung geworfen. Die Innerschweizer gewann sechs, die Nordwest- und Nordostschweizer je drei Kränze.

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