Glarner-Bündner: Domenic Schneider siegt

Domenic Schneider heisst der Festsieger am Glarner-Bündner Schwingertag. Im Schlussgang bezwang er davor klar führenden Martin Glaus. Schwingerkönig Arnold Forrer fiel bereits nach zwei Gängen aus der Entscheidung um den Tagessieg, gewann am Ende aber den Kranz doch.
Der Moment der Entscheidung: Domenic Schneider (rechts) bezwingt im Schlussgang Martin Glaus. (Foto: Werner Schaerer)

Der 21-jährige Thurgauer Domenic Schneider hat überraschend das Glarner-Bündner Schwingfest zu seinen Gunsten entschieden. Der Sennenschwinger aus dem Kanton Thurgau bezwang im Schlussgang noch vor Ablauf der ersten Minute den favorisierten Eidgenossen Martin Glaus. Der Zimmermann feierte den 13. Kranzgewinn seiner Laufbahn und den ersten Kranzfestsieg überhaupt. Er stand auch erstmals in seiner Laufbahn in einem Schlussgang an einem Kranzfest.

Martin Glaus lange überlegen
Der 71-fache Kranzschwinger Martin Glaus sah lange wie der sichere Sieger vom Glarner-Bündner aus. Der Eidgenosse, der am morgigen Dienstag seinen 33. Geburtstag feiert, gewann die ersten fünf Gänge souverän. Ein Gestellter in der Endausmarchung hätte zu seinem persönlich zweiten Kranzfestsieg der Laufbahn gereicht.

Starker Armon Orlik auf Rang 3
Ebenfalls gut in Szene setzte sich einmal mehr Armon Orlik. Der am morgigen Dienstag, 26. Mai, 20 Jahre jung werdende Bündner gewann vier Gänge und stellte mit den beiden Eidgenossen Arnold Forrer und Beni Notz. Ebenfalls zu überzeugen vermochten die beiden Glarner Zugpferde Roger Rychen und Peter Horner mit dem Kranzgewinn.

König Forrer früh geschlagen
Schwingerkönig Arnold Forrer sah sich durch einen Gestellten gegen Armon Orlik sowie der Niederlage gegen Peter Horner schon im Anschwingen geschlagen im Kampf um den Tagessieg. Immerhin gewann er in der Folge vier Duelle und sicherte sich so seinen bereits 129. Kranz. Ihm fehlen damit nur noch sieben Kranzgewinne, damit er mit Rekordkranzer Hanspeter Pellet gleichziehen kann. Im Gegensatz zu Forrer blieben mit Mike Peng und Beni Notz zwei Eidgenossen ohne Kranz. 

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