Grosserfolg für Martin Grab

Die Kranzfestsieger des heutigen Tages heissen Matthias Sempach und Daniel Bösch, Martin Grab sowie Christoph Bieri. Der Sieg des Schwyzers hat seine Besonderheit, weil Grab nun alle sechs Bergkranzfeste zumindest einmal gewonnen hat.

Bergfestsiege sind keine Siege, die man einfach mal so holt. Wenn man es wie Martin Grab aber schafft, an allen sechs Bergklassikern (Stoos, Schwarzsee, Rigi, Weissenstein, Brünig, Schwägalp) zu reüssieren, dann macht man sich im Schwingsport unsterblich. Dieses Ziel hat Grab nun als erster Schwinger der Geschichte erreicht. Allerdings muss man festhalten, dass die Bergfeste auf dem Weissenstein und auf der Schwägalp erst seit 2000 kranzberechtigt sind.

NOS fehlt noch
Heute hat Grab zwar mit Unterstützung seines Teamkollegen Christian Schuler (stellte im Schlussgang gegen Matthias Siegenthaler), doch dies mindert den Erfolg in keinster Weise. Endgültig unsterblich unter den aktiven Schwingern könnte sich der Unspunnen-Sieger von 2006 machen, wenn er auch noch das Nordostschweizerische gewinnen würde. Die nächste Chance dafür bietet sich ihm aber erst 2013 wieder.

Zwei Sieger in Silvaplana
Einen tollen Schwingtag durften die knapp 5000 Zuschauer in Silvaplana miterleben. Bei besten Bedingungen boten die Schwinger Kost der feinsten Art. Die attraktive Schwingweise wurde mit einem würdigen Schlussgang belohnt. Daniel Bösch, der zuvor fünf Mal überlegen siegte (darunter auch zum Start gegen Christian Stucki), duellierte sich mit Matthias Sempach. Der Berner Hakenspezialist entschied das Duell doch etwas unerwartet zu seinen Gunsten. Damit belegte der Berner Rang 1a, während Bösch Rang 1b blieb. Die Mitfavoriten Arnold Forrer und Christian Stucki mussten sich mit Platzierungen in der erweiterten Spitze zufrieden geben. Besonders überzeugen konnte auch Peter Imfeld mit Rang 2. Er besiegte vier Eidgenossen.

Bieri mit erstem Saisonsieg
Den ersten Kranzfest-Saisonsieg feierte Christoph Bieri. Der 27-jährige Aargauer Sennenschwinger stand bei seinem Heimkantonalfest schon nach fünf Gängen als praktisch sicherer Sieger fest. Im Schlussgang gegen Adi Laimbacher (der einen Zusatzgang bestritt) reichte ein Gestellter. Laimbacher bot den 2400 Zuschauern im Freiamt eine gute Leistung bei seinem Comeback nach einmonatiger Verletzungspause.

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