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Innerschweizer: Ambühl überrascht

In einem reinen Luzerner Endduell setzte sich der Wiggertaler Joel Ambühl in der Endausmarchung gegen den Surentaler René Suppiger zu Beginn der fünften Minute mit Kurz durch. Mit Joel Ambühl siegte überraschend ein Nichteidgenosse. Die Luzerner stellten trotz dem Ausfall von Joel Wicki (nach dem ersten Gang) beide Schlussgangteilnehmer und untermauerten ihre Vormachtsstellung in der Innerschweiz.
Jubelnder Joel Ambühl nach seinem ersten Kranzfestsieg. (Bild: Tobias Meyer)

Joel Ambühl, 23-jährig vom Schwingklub Wiggertal stach alle Favoriten aus. Mit drei Siegen am Morgen, setzte er sich auch im vierten Gang gegen Christian Bucher durch und profitierte gleichzeitig von den Gestellten der Gegnerschaft im vierten Gang. Mit 0,75 Punkten Vorsprung reichte ihm im fünften Gang gegen Christian Schuler ein Gestellter für den Schlussgangeinzug.

Joel Wicki mit Sehnenverletzung
René Suppiger vom Schwingklub Surental holte sich die Schlussgangteilnahme trotz einer Niederlage gegen Lario Kramer. Dies dank vier Zehnern. Nach fünf Gängen und dem Unentschieden zwischen Joel Ambühl und Christian Schuler wies Suppiger gar einen halben Punkt Vorsprung auf. Trotz fünf Siegen und einem Gestellten nicht in den Schlussgang reichte es Werner Suppiger, Lario Kramer und Samuel Giger. Ihnen fehlten gegenüber den beiden Finalisten die Noten. Giger stellte im Anschwingen in einem mässigen Duell mit Joel Wicki. Der Entlebucher musste darauf den Wettkampf mit einer Sehnenverletzung im Ellbogenbereich aufgeben. Schon während des Ganges lies er sich behandeln. Dass trotzdem zwei Luzerner im Schlussgang standen spricht für ihre Stärke. 

Luzerner überlegen
Giger, Kramer und Kilian von Weissenfluh waren die stärksten Gäste. Giger und Kramer belegten den Ehrenplatz. Von Weisenfluh bezwang zu Beginn Sven Schurtenberger und erlangte mit starker Gegnerschaft den sechsten Schlussrang. Auch die weiteren Eidgenossen Christian Schuler, Marcel Bieri, Sven Schurtenberger, Mike Müllestein, Reto Nötzli und  Benji von Ah erlangten den Kranz. Es gab aber auch Geschlagene. Etwa Andi Imhof, Curdin Orlik, Roger Rychen oder Andreas Döbeli, denen am Ende allen ein Viertelpunkt zum Eichenlaub fehlte. Das ISAF 2021 war geprägt von unzähligen Überraschungen. Total wurden 34 Kränze abgegeben. Die Luzerner dominierten mit 15 Mal Eichenlaub, gefolgt von Schwyz (sechs), Ob/Nidwalden (fünf), Gäste (drei), Uri und Zug (je zwei). Pirmin Suter aus Oberarth gewann sein erstes Eichenlaub.

Jakob Heer

Redaktion

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