Innerschweizer dominierten in Basel

Vier schwingerische Anlässe standen an Auffahrt auf dem Programm. Im Zentrum stand das erste Kranzfest auf Nordwestschweizer Verbandsgebiet, das Baselstädtische, dass von den Gästen aus der Innerschweiz dominiert wurde.
Verdienter Lohn: Andreas Ulrich, Sieger am Baselstädtischen, mit Muni "Sepp". (Bild: Tobias Meyer)

Die Gästeschwinger dominierten das erste Kranzfest in der Nordwestschweiz. Im Schlussgang besiegte der Schwyzer Andreas Ulrich den Thurgauer Tobias Krähenbühl. Ulrich besiegte bereits im Anschwingen Bruno Gisler und im vierten Gang Schwingerkönig Arnold Forrer. Für den Gersauer bedeutete dies der vierte Kranzfestsieg. Krähenbühl, der für Roger Rychen (Rippenprellung) nachnominiert wurde, besiegte im fünften Gang überraschend Bruno Gisler. Für ihn war es bereits die zweite Schlussgangteilnahme an einem Kantonalen in dieser Saison nach dem Thurgauer.  

Ehrenplatz für Joel Wicki
Der 18-jährige Entlebucher Joel Wicki kam mit fünf gewonnenen Gängen auf dem Ehrenplatz und sorgte für einen Innerschweizer Doppelsieg am Rheinknie. Bruno Nötzli als Vierter rundete den Innerschweizer Triumph ab. Bester Einheimischer wurde Christoph Bieri im Rang drei. Der Nordwestschweizer Teamleader musste gegen Arnold Forrer und Fredi Kohler zwei Unentschieden hinnehmen.

Jubiläum für Bruno Gisler
Im Zentrum standen noch zwei weitere Athleten: Bruno Gisler und Arnold Forrer. Gisler erlangte in Basel seinen 100. Kranzgewinn. Dies war vorher erst 17 Schwingern gelungen. Forrer schaffte mit vier Siegen ein beachtliches Comeback nach seiner Leistenverletzung und sicherte sich ebenfalls den Kranz. Fünf der neun Gästeschwinger erlangten den begehrten Baselstädter-Kranz.

Drei weitere Sieger
Ferner fanden noch drei regionale Wettkämpfe statt. Am Schybi-Schwinget mussten die starken Entlebucher den Sieg überraschend Armin Muff vom Schwingklub Rottal zugestehen. Er bezwang im Schlussgang Reto Fankhauser. Beim Pfannenstiel-Schwinget ob Meilen entführte der St. Galler Gast Tobias Riget den Sieg. Er setzte sich im Schlussgang gegen Roman Schnurrenberger durch. Benjamin Gapany feierte in Le Mouret den zweiten Sieg innert vier Tagen, nachdem er am Sonntag bereits in Ried obenausschwang. Gapany besiegte in der Endausmarchung den jungen Steven Moser.

 

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