Kilchberger: Bauchef ohne schlaflose Nächte

Willy Walter, Bauchef des Kilchberger Schwingets, steckt mitten in den Vorbereitungen. Ab dem 25. August gilt es ernst. Zwei Wochen Auf- und eine Woche Abbau stehen auf dem Programm.
Arena vom Kilchberger Schwinget 2002.

Nach 2008 ist Willy Walter zum zweiten Mal Bauchef am Kilchberger Schwinget. Der Zürcher weiss also bereits, was in den kommenden Wochen auf ihn zukommt. Wie bei den letzten Austragungen wird sich bei der Gestaltung des Festplatzes nicht viel ändern. Die Arena hat die gleiche Grösse wie schon 2008 und bietet für 14 000 Zuschauer Platz.

Wieder mit Festzelt
Zum zweiten Mal wird zudem für die Zuschauer ein Festzelt erstellt. Wenn es nach Walter geht, müsse dieses Zelt die Besucher aber eher vor der Wärme als vor Regen schützen. «Ich hatte Kontakt mit den Muotathaler Wetterfröschen. Sie haben gutes Wetter vorausgesagt», sagt Walter mit einem süffisanten Lächeln. Bei seinem zweiten Einsatz als Bauchef hat sich für Walter dennoch einiges geändert: «Vor allem das Catering durch die Migros und die Aussenstände haben meinen Aufwand im Vorfeld steigern lassen. Aber im Stress bin ich noch nicht.»

Unterstützung durch Staat
Willy Walter hat seine Vorbereitungen derzeit hauptsächlich in der Theorie vorzunehmen, denn aufgebaut wird erst kurz vor dem Fest. «Am Freitag, 22. August, starten wir auf dem Festgelände die Vorarbeiten. Am Montag darauf startet der Aufbau.» Insgesamt zwei Wochen dauern die Aufbauarbeiten. «Das ist für einen eintägigen Anlass eigentlich schon ein Wahnsinn», gesteht er. Doch auch Willy Walter weiss, dass für den Anlass auch viele tausend Zuschauer mehr kommen wollen, als Plätze angeboten werden können.

Damit der zweiwöchige Aufbau sowie der einwöchige Abbau reibungslos funktionieren, bekommt er Unterstützung vom Staat. 25 Mitglieder vom Zivildienst, Angehörige der Armee sowie freiwillige Helfer werden mithelfen, damit alles reibungslos funktioniert.

Kommentare