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Kilchberger: Erstmals mit Ticketgebühr

Mit kleineren baulichen Anpassungen wartet das OK des Kilchberger Schwingets 2014 auf. Bei den Billetten wird erstmals eine Gebühr erhoben. In erster Linie setzt man vor den Toren der Stadt Zürich am 7. September auf schönes Spätsommerwetter.
Der Festplatz wird auch 2014 auf dem Gebiet Stockengut erstellt.

Die 16. Austragung des Kilchberger Schwingets wird bei schönem Wetter stattfinden, versprach OK-Präsident Peter Hoff. Hoffentlich behält er mit seiner Prognose recht. Letztmals ein Prachtsspätsommertag war dem Anlass mit eidgenössischem Format vor 24 Jahren, 1990, beschieden. Seither hatten die Organisatoren grossmehrheitlich mit Wetterkapriolen zu kämpfen. 1996, 2002 und speziell 2008 versank der  Anlass auf dem Stockengut im Morast. Unvergessen bleiben die Bilder von Schwingern, deren Gesicht und Hemd voll mit Schlamm waren.

Vorkehrungen getroffen
Auf dem Schwingplatz, der 2008 am schlimmsten betroffen war, wurde eine Drainage verlegt. Allerdings betonte Peter Hoff, dass bei der letzten Austragung 2008 selbst eine Drainage die Wassermassen nicht hätte schlucken können. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag, 7. September 2008 schüttete es in der Region um Zürich derart stark, dass dies die grösste Niederschlagsmenge des ganzen Jahres war, die niederprasselte. Mit der Verlegung der Drainage ist man nun abgesichert.

Für die folkloristischen Einlagen wurde oberhalb der Westtribüne ein neuer Standort eingerichtet. Damit sind sie einerseits vor den Bodenverhältnissen geschützt, anderseits versperren sie so den Zuschauern die Sicht nicht mehr.

Anpassungen gab es auch bei den Stuhltribünen sowie bei der Einfahrt zu den Parkplätzen. Auch bei den Garderoben und der Verpflegung der Schwinger gab es Detail-veränderungen.

Alles wird teurer
Für den Kilchberger Schwinget gelangen bekanntlich keine Billette in den öffentlichen Verkauf. Die Billette sind nur über die Schwingklubs erhältlich, einen Teil behält das OK bei sich. Dabei mussten sie sich Abstriche gefallen lassen. Auf Druck des Zentralvorstands des Eidgenössischen Schwingerverbandes hat das OK weniger Billette für sich. Im Gegenzug profitiert der ESV davon und hat diesmal mehr Tickets als noch 2008 zur Verfügung. Davon profitieren letztlich wiederum die Schwingklubs.

Ziel des Zentralvorstands, aber auch des Organisationskomitees ist es, dass die wahren Schwingerfreunde am 7. September in Zürich live dabei sind. Eine Vergrösserung der Arena ist nicht machbar. Mit den 13 000 Billetten ist man platzmässig am obersten Limit angelangt.

Passivmitglieder des Schwingklubs Zürich, die bislang in den Genuss von zwei Tickets kamen, müssen also zukünftig mit Abstrichen rechenen.

Neuerungen bei den Billetten
Neu erhebt das OK eine Bearbeitungsgebühr von 20 Franken pro Billett. Das OK ersucht die Schwingklubs, diesen Beitrag aus der Klubkasse zu berappen. Peter Hoff betonte, dass bekanntlich alles im Leben teurer werde. In dieser Bearbeitungsgebühr inbegriffen ist die Parkgebühr (sie betrug bei der letzten Austragung zehn Franken).

Der OK-Präsident legt Wert darauf, dass die Tickets an die richtigen Adressen gelangen. In den Stiftungsurkunden des Kilchberger Schwingets ist festgehalten, an wen die begehrten Billette gelangen. Auch wies Peter Hoff darauf hin, dass ein Telefonanruf an ihn oder ein anderes OK-Mitglied sinnlos sei, um an ein Ticket zu gelangen.

Schlussvorkehrungen im Gange
Aktuell sind die letzten Vorkehrungen für den diesjährigen Saisonhöhepunk am Laufen. Peter Hoff kann auf ein eingespieltes erfahrenes  Team zählen. Auch der an der AV in Bern neugewählte Medienverantwortliche des ESV, Christian Rufer, gehört dem OK des Kilchberger Schwingets an. Wer mehr Informationen zum diesjährigen Kilchberger Schwinget bekommen möchte, kann dies auf der Homepage unter: www.kilchberger.ch

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