Kranzfestsiege für Laimbacher und Wenger

Beim ersten Bergfest der Saison auf dem Stoos siegte der einheimische Philipp Laimbacher. Am letzten Gauverbandsfest in Neuveville erkämpfte sich Kilian Wenger den ersten Kranzfestsieg 2015. Als dritter Sieger von Wochenende liess sich Samuel Giger am Gonzenschwinget feiern.
Nach einem Untentschieden zu Beginn gegen Daniel Bösch (hinten) gewann Philipp Laimbacher auf dem Stoos sämtlich Duelle und feierte seinen 6. Bergkranzfestsieg. (Bild: Rolf Eicher)

Die Innerschweizer dominierten das erste Bergkranzfest der Saison auf dem Stoos. Am Ende durfte Lokalmatador Philipp Laimbacher seinen fünften Triumph nach 2007, 2008, 2010 sowie 2013 und seinen 18. Kranzfestsieg insgesamt, bejubeln. Der Schwyzer besiegte im Schlussgang den Luzerner Joel Wicki. Dieser hatte zuvor einen grandiosen Wettkampf gezeigt und auf dem Weg in den Schlussgang mit Raphael Zwyssig, Stefan Burkhalter und Martin Grab drei Eidgenossen bezwungen. Am Ende klassierte sich Wicki auf Rang drei, hinter den beiden Routiniers Philipp Laimbacher und Martin Grab. Der 36-jährige Rothenthurmer hatte bis zum Ausstich gar die Führung inne.

Christoph Bieri vervollständigt Kranzsammlung
Von den 15 abgegebenen Kränzen blieben neun in der Innerschweiz, vier erkämpften sich die Nordostschweizer, zwei gingen in die Nordwestschweiz. Dabei erkämpfte sich Christoph Bier seinen letzten noch fehlenden Bergkranz. Ohne Kopfschmuck blieb der Dominator der Nordostschweizer Kantonalfeste, Daniel Bösch, der nach zwei Gestellten im Anschwingen zuletzt gegen Sven Schurtenberger seine erste Saisonniederlage bezog.

Kilian Wenger mit 59,25 Punkten
Beim letzten Gauverbandsfest im Kanton Bern gewann Schwingerkönig Kilian Wenger erstmals in dieser Saison ein Anlass mit Kranzabgabe. Der Oberländer dominierte das Fest in allen Belangen und hätte sich im Schlussgang ein Gestellter leisten können. Sein Gegner, Florian Gnägi, der zu Beginn mit Hanspeter Luginbühl die Punkte teilte, setzte im Schlussgang alles auf eine Karte, was Wenger zu seinen Gunsten konterte. Für Wenger bedeutete dies sein 16. Kranzfestsieg, den zweiten am Jurassischen nach 2008.

Gnägi wurde Dritter, zwischen die beiden Topfavoriten schob sich der Mittelländer Stefan Marti. Ohne Kranz blieb bei seinem Comeback Eidgenosse Niklaus Zenger, der sich vier Gestellte einhandelte.

Samuel Giger ungefährdet
Beim einzigen regionalen Anlass, dem Gonzenschwinget in Trübbach, siegte Samuel Giger überlegen mit sechs gewonnenen Gängen. Im Schlussgang bezwang er den einheimischen Ruedi Eugster. Für Giger war es der erste Wettkampf bei den Aktiven nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden am Kilchberger Schwinget. Seither bestritt er drei Nachwuchswettkämpfe, die er allesamt gewann. 

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