Martin Grab verpasst mindestens den Kranzfestauftakt

Der 34-jährige Innerschweizer Spitzenschwinger Martin Grab hat diesen Frühling noch keine Anlässe bestritten. Ursprünglich war der Auftakt schon am Hallenschwinget Brunegg Ende März geplant.

In Brunegg triumphierte sein klubinterner Nachfolger Christian Schuler, Grab selbst fehlte verletzungsbedingt. Auf seiner Homepage liess er anschliessend lediglich verlauten, dass er mit dem Schwingen infolge einer ungewissen Knieverletzung noch zuwarten müsse. Der Festkalender werde erst wieder aufgeschaltet, wenn er wisse, wann er wieder eingreifen könne.

Verletzung im Training
Anlässlich eines Trainingszusammenzuges des ISV-Kaders in Wolhusen verletzte sich Grab während des Schwingens am Knie. „Mein Meniskus sowie das Kreuzband wurden dabei lädiert.“ Aufschnaufen konnte der Rothenthurmer erst als er erfuhr, dass das Kreuzband nicht gerissen, sondern lediglich leicht beschädigt ist. „Das Kreuzband ist angezerrt, darum muss ich auf das Schwingtraining verzichten und noch etwas Geduld haben“, so sein Fazit.

Mitten in Vorbereitungen
Grab hat jedoch nur ein Schwingtrainingsverbot, ansonsten steckt er mitten in den Vorbereitungen. Der Rothenthurmer gibt sich denn auch optimistisch: “Es ist nun mal wie es ist, ich muss mich noch schonen. Aber es wird schon wieder gut kommen. Mit dem Heilungsverlauf bin ich jedenfalls sehr zufrieden.“

Ärgerlich für den Schwyzer Standschwinger ist, dass er in den kommenden Wochen mit dem Zuger sowie dem Schwyzer gleich zwei Kantonal-Kranzfeste verpasst. Nachher hofft der Routinier wieder eingreifen zu dürfen. Gerade das Zuschauen am eigenen Kantonalen in Steinen wurmt den schwingbegeisterten Sennen natürlich gewaltig. Da Grab auch am Luzerner Kantonalschwingfest vom 26. Mai in Beromünster als Gast eingeladen ist, wird seine Rückkehr frühestens Ende Mai erfolgen. Möglicherweise auch erst am ersten Bergfest in dieser Saison, am 9. Juni auf dem Stoos.

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