Matthias Glarner siegt in Thun, Franz Föhn in Sarnen

An den Hallenschwingfesten in Thun und Sarnen setzten sich die Favoriten durch. Trotzdem stand nicht an beiden Festen am Schluss ein Eidgenosse zuoberst an der Ranglistenspitze.

Es hätte der Tag des ersten Freiluftevents der Saison werden sollen. Doch die kalten Temperaturen zwangen die Chamer Organisatoren vom Frühjahrsschwinget auf einen Anlass zu verzichten. Dieser soll am kommenden Sonntag, 24. März, nachgeholt werden.

Glarner nicht müde
Beim Hallenschwinget in Thun bewies Matthias Glarner, dass er nach vier WKs in Magglingen, wo er für die Betreuung von Schwingern verantwortlich war, keinen Substanzverlust erlitt. Bei seinem Einsatz in Thun blieb er sehr souverän und siegte im Schlussgang gegen Alexander Kämpf. Kämpf fiel durch die Niederlage auf Rang 5 zurück und musste unter anderem Hanspeter Luginbühl den Vortritt lassen. Er klassierte sich auf Rang 2. Simon Anderegg, der zweite grosse Favorit auf den Sieg, musste sich mit Rang 4 zufrieden geben.

Comeback in Sarnen
Zuger Gastsieg oder Obwaldner Heimsieg? Das war die Frage vor dem Schlussgang beim Hallenschwinget in Sarnen. Diesen bestritten der Zuger Franz Föhn sowie der Obwaldner Eidgenosse Peter Imfeld. Das Duell entschied am Schluss der Sennenschwinger Franz Föhn zu seinen Gunsten. Die Geschichte des Tages schrieb aber Philipp Laimbacher, der nach über eineinhalb Jahren sein Wettkampf-Comeback gab und zu überzeugen wusste. Er landete im Spitzenfeld. Hinter Sieger Föhn klassierten sich Imfeld und Andreas Ulrich auf dem Ehrenplatz.

Die beiden Hallenschwingfeste des heutigen Tages sind in der kommenden SCHLUSSGANG-Ausgabe vom Dienstag, 9. April, genauso ein Thema, wie die weiteren Regionalfeste die in den kommenden Wochen ausgetragen werden.

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