Matthias Sempach zum Dritten

Schwingerkönig und Kilchberg-Sieger 2014 Matthias Sempach macht den Hattrick perfekt. Nach 2012 und 2013 wurde Sempach auch zum Schwinger des Jahres 2014 mit dem goldenen Kranz ausgezeichnet. Ebenso kann er zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als Sieger der SCHLUSSGANG-Jahreswertung, offizielle Jahrespunkteliste des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV), entgegennehmen.
Matthias Sempach steht nach seiner Wahl Matthias Hüppi Red und Antwort. (Foto Werner Schaerer)

Hattrick für Sempach. Der 28-jährige Berner Schwingerkönig Matthias Sempach (BE/1986) hat sich die Ehrung zum Schwinger des Jahres 2014 mit einer überragenden Saison verdient. Nicht weniger als fünf Kranzfestsiege und der Sieg am Kilchberger Schwinget schlagen bei zehn Kranzauszeichnungen zu Buche. Von Überschwinger zu Überschwinger: Im Sinne einer „Stabsübergabe“ zeichnete sich der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden für die Laudatio verantwortlich. Die Wahl zum Schwinger des Jahres wurde folgendermassen ermittelt: Gewichtung zu je ein Drittel Jury, SCHLUSSGANG-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des ESV, und Blick-Leserwahl.

Auszeichnung für Joel Wicki
In eindrücklicher Manier konnte Sempach auch zum dritten Mal in Folge die SCHLUSSGANG-Wertung, die offizielle Jahrespunkteliste des ESV, mit 13 Punkten Vorsprung auf Daniel Bösch sowie 16 Punkten auf den drittplatzierten Kilian Wenger für sich entscheiden. Diese Laudatio erfolgte durch den „Speaker der Nation“, Dagobert Cahannes. Der Entlebucher Joel Wicki (LU/1997) wurde von der Jury mit dem goldenen Kranz in der Kategorie Nachwuchsschwinger des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Technische Leiter Jungschwingen ESV, Manfred Schneider, nahm die Ehrung vor. Wicki setzte sich gegen Vorjahressieger Remo Käser (BE/96) und die Thurgauer Nachwuchshoffnung Samuel Giger (TG/98) durch.

Matthias Aeschbacher - Aufsteiger des Jahres
Der Emmentaler Matthias Aeschbacher (BE/1992) konnte die Auszeichnung in der Kategorie Aufsteiger des Jahres 2014 für sich entscheiden. Der Berner Vorjahressieger Niklaus Zenger zeigte sich für die Laudatio verantwortlich. Aeschbacher konnte sich mit seinen starken Leistungen gegenüber den Nominierten Armon Orlik (GR/95) und Pirmin Reichmuth (ZG/95) durchsetzen. Der goldene Kranz für den Sonderpreis 2014 wurde durch die aktiven Eidgenossen gewählt. Hier durfte Laudator Hanspeter Rufer, NOSV-Präsident, Alt-Obmann Mario John (GR/1955) auszeichnen. John wurde als ruhender Pol und stiller Schaffer während seiner zweijährigen Obmannszeit geschätzt. Darüber hinaus konnte er nicht zuletzt mit seiner besonnenen Art das Schwingerschiff, gemeinsam mit seinen Zentralvorstandskollegen, nach hektischen Zeiten wieder in ruhige Gewässer führen.

Kommentare