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Oberländisches: Aeschbacher und Kämpf

Matthias Aeschbacher bezwang im Schlussgang des Oberländischen Schwingfests Lokalmatador Kilian von Weissenfluh in der zehnten Minute Lätz ableeren. Denn Sieg jedoch musste der Emmentaler mit dem Oberländer Bernhard Kämpf teilen.
Zwei Sieger am Oberländischen: Bernhard Kämpf (links) und Matthias Aeschbacher. Bild: Barbara Loosli.

Matthias Aeschbacher feierte seinen zweiten Sieg am Oberländischen nach 2015 in Boltigen und den zehnten Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Aeschbacher hatte schon das erste Gauverbandsfest im Kanton Bern in diesem Jahr, das Seeländische, gewonnen. Einzig Ruedi Roschi im Anschwingen musste der Emmentaler ein Gestellter zugestehen. Kilian von Weissenfluh sicherte sich den Schlussgangeinzug mit  vier Siegen und einem Unentschieden gegen Severin Schwander. Der Heimsieg vor der Haustüre, was gleichbedeutend sein erster Kranzfestsieg gewesen wäre, blieb ihm verwehrt.

Kämpf dank Maximalnote
Nach fünf Gängen wiesen, Aeschbacher, von Weissenfluh und Bernhard Kämpf je 48,25 Zähler auf. Der nicht für den Schlussgang berücksichtigte Thuner bezwang zuletzt Severin Schwander mit einer Zehn, womit er Rang 1b erlangte. Zudem hatte er im Anschwingen mit Stefan Studer gestellt. Für Kämpf war es im Rang 1b der neunte Kranzfestsieg, der vierte am Oberländischen nach 2013, 2016 und 2019. Auch die Eidgenossen Curdin Orlik, Florian Gnägi, Thomas Sempach und Simon Anderegg gewannen den Kranz. Orlik im Rang 2b hinter dem jungen Mittelländer Adrian Walther mit einer Spitzenplatzierung.

Insgesamt wurden 24 Kränze abgegeben, wobei 13 im Oberland blieben, gefolgt von Emmentaler (sechs), Mittelland (drei) und Seeland (zwei). Mit Sven Klossner, David Lüthi, Damian Gnägi, Jan Zingrich, Kaspar Wyss und Sämi Nufer gab es nicht weniger als sechs Neukranzer. 

 

Jakob Heer

Redaktion

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