Philipp Laimbacher im Mittelpunkt

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Stoos-Schwingets. Während die Innerschweizer einen überwältigenden Sieg feierten, lecken sich die Nordwest und Nordostschweizer nach dem ersten Bergfest 2013 die Wunden.
hilipp Laimbacher (links) feierte einen überlegenen Heimsieg auf dem Stoos.

Der Stoos-Schwinget war in den vergangenen Jahren schon des öfteren eine Angelegenheit für die Gebrüder Laimbacher, so dominant wie der Auftritt von Philipp Laimbacher am vergangenen Wochenende war es aber noch nie. Laimbacher stand mit fünf gewonnenen Gängen bereits vor dem Schlussgang als Sieger fest. So musste nach Reglement ausgeschwungen werden. Als Finalist kristallisierte sich der Rothenthurmer Christian Schuler heraus. Doch auch er konnte Philipp Laimbacher nicht bremsen. Nach wenigen Sekunden kam Laimbacher zu seinem sechsten Erfolg und damit zu seinem vierten Stoos-Sieg. Den Innerschweizer blieben in der Endabrechnung 13 der 15 abgegebenen Kränze. Mager ist die Ausbeute der Gäste aus der Nordost und Nordwestschweiz, die durch Arnold Forrer bzw. Bruno Gisler, nur zu je einem Kranzgewinn kamen.

Drei Regionalfeste

Am Gonzen-Schwinget in Trübbach gab es gleich drei Sieger. Im Schlussgang teilten Adrian Oertig und Fredi Kohler die Punkte. Dadurch schloss Ruedi Eugster zu den beiden Schlussgang-Teilnehmer im Rang eins auf. In Mont-sur-Rolle setzte sich mit Michael Nydegger der Favorit durch. Nydegger bezwang im Schlussgang Bernard Pasche. Bereits am Samstag setzte sich am Hochwacht-Schwinget ob Sirnach, Stefan Burkhalter durch. Der 39-jährige besiegte im Schlussgang den erst 15-jährigen Samuel Giger.

Mehr zum Stoos-Schwinget und allen übrigen aktuellen Schwingfest Anlässen in der nächsten SCHLUSSGANG Ausgabe Nummer acht, vom 11. Juni.

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