Philipp Laimbacher siegt überlegen

Beim ersten Bergkranzfest der Saison auf dem Stoos war die Frage nach dem Festsieger bereits nach fünf Gängen geklärt, derart dominant trat Philipp Laimbacher auf. Insgesamt dominierten die Innerschweizer den Anlass fast nach Belieben.
Jubel bei Philipp Laimbacher über den vierten Stoos-Sieg und den 16. Kranzfestsieg insgesamt.

Mit seinem 16. Kranzfestsieg seiner Laufbahn hat Philipp Laimbacher am Stoos-Schwinget ein kräftiges Lebenszeichen abgegeben. Der 31-jährige Mitarbeiter im Verkauf Aussendienst stand schon nach fünf Gängen als Festsieger fest, weil er sich dank fünf Siegen einen Vorsprung von zwei Punkten erarbeitete. Er bezwang der Reihe nach Mario Thürig, Marco Rohrer, Beat Clopath, Edi Philipp und Bruno Gisler.

Christian Schuler auf Rang 2
Im Schlussgang traf er schliesslich auf Christian Schuler. Schuler  bestritt den Schlussgang als Zusatzgang und konnte die Fortsetzung der Laimbacher-Show auch nicht verhindern. Die Niederlage im Schlussgang war für ihn aber nur Makulatur, weil der zweite Schlussrang bereits feststand. Philipp Laimbacher gewann den Stoos-Schwinget damit nach 2007, 2008 und 2010 zum vierten Mal. Zählt man die vier Siege seines Bruders Adi dazu, hat die Familie Laimbacher seit dem Jahr 2000 acht Mal den Stoos-Sieger gestellt.

Gäste nur mit zwei Kränzen
Bereits frühzeitig aus der Entscheidung fiel, wie alle Gästeschwinger aus der Nordost- und Nordwestschweiz, Schwingerkönig Arnold Forrer. Der 35-jährige Toggenburger musste im Morgenprogramm gegen Christian Schuler und Torsten Betschart zwei Gestellte einstecken. Trotz eines dritten Gestellten gegen Adi Laimbacher reichte es Forrer dank guter Noten zum Kranzgewinn. Insgesamt hielten die Innerschweizer die Gäste gut in Schach und holten sich nicht weniger als 13 der 15 Kränze. Den Nordostschweizern (Forrer) und den Nordwestschweizern (Bruno Gisler) blieben nur jeweils einer der begehrten Eichenlaube. Unter die Kranzgewinner reihte sich auch Martin Grab, der das erste Kranzfest in dieser Saison bestritt.

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