Rücktritt von Hansruedi Lauper

Der Berner Eidgenosse Hansruedi Lauper ist per sofort zurückgetreten. Ein Einsatz im Schwingsport ist aufgrund seiner körperlichen Beschwerden nicht mehr möglich.
Hansruedi Lauper (oben, gegen Bruno Barmettler) am ESAF 2007 in Aarau, bei dem es ihm zum Kranzgewinn reichte. (Foto: Andreas Mathys)

Jetzt ist definitiv Schluss. Der Berner Eidgenosse Hansruedi Lauper hat unter seiner Schwingerlaufbahn den Haken gesetzt. "Der richtige Zeitpunkt ist gekommen. Ich leide unter Rheuma und will meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen", sagt der Landwirt gegenüber der Berner Zeitung.

Zuletzt war Lauper immer wieder für Schwingfeste angemeldet und musste sich jeweils kurzfristig abmelden, weil es vom Körper her nicht ging. Letztmals gewann er 2017 am Emmentalischen Schwingfest einen Kranz.

ESAF-Kranz und zwei Kranzfestsiege
51 Kränze erkämpfte sich der Mitteländer Sennenschwinger total. Den wichtigsten Kranz gab es 2007 am Eidgenössischen Schwingfest in Aarau. Damals überzeugte er vor allem am ersten Tag mit vier Siegen und war Halbzeitleader am ESAF. Höhepunkte in seiner Laufbahn waren aber bestimmt auch die beiden Kranzfestsiege 2004 am Mittelländischen Schwingfest und 2009 am Oberaargauischen Schwingfest.

Noch 50 aktive Eidgenossen
Die Zahl der noch aktiven Eidgenossen schmilzt also weiter. Mit dem Rücktritt von Hansruedi Lauper sind es aktuell noch 50. Zu beachten gilt, dass unter den aktiven Eidgenossen auch noch Torsten Betschart aufgeführt ist. Er hat allerdings seit dem ESAF 2013 kein Schwingfest mehr bestreiten können. Die 50 aktiven Eidgenossen teilen sich wie folgt auf die Teilverbände auf:

  • Bern (BKSV)  13 Eidgenossen
  • Innerschweiz (ISV)  16 Eidgenossen
  • Nordostschweiz (NOSV)  15 Eidgenossen
  • Nordwestschweiz (NWSV)  6 Eidgenossen
  • Südwestschweiz (SWSV)  0 Eidgenossen

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