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Rücktritt von Tobias Krähenbühl

Der Turnerschwinger Tobias Krähenbühl hat anlässlich des Empfangs der Thurgauer Schwinger nach dem Kilchberger Schwinget seinen Rücktritt erklärt. Somit sind noch 55 Titulare aktiv.
Tobias Krähenbühl (oben gegen Fabian Arnold) am Glarner-Bündner 2021 in Näfels. Bild: Jakob Heer

Unbestrittener Höhepunkt in Krähenbühls Laufbahn war der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest 2016 in Estavayer-le-Lac. Dabei setzte der Ostschweizer zu einer imposanten Aufholjagd an und gewann die letzten drei Gänge allesamt, zuletzt gegen Mario Thürig, womit er sich im achten Schlussrang einreihte. Seit 2007 in Aarau nahm der Thurgauer an jedem Eidgenössischen teil. Insgesamt gewann der Präsident des Schwingklub Unterthurgau 58 Kränze (ein eidgenössischer, 3 Bergkränze, elf Teilverbandskränze sowie 43 Kantonale). In der aktuellen Saison schauten nochmals fünf Kränze für den 33-Jährigen heraus.

Familie fortan im Zentrum
Nebst dem Kranzgewinn am ESAF 2016 sind die beiden Bergkränze auf dem Weissenstein sowie ein Rigikranz seine höchsten Auszeichnungen. Zweimal am eigenen Kantonalen, und je einmal am Baselstädtischen und am Glarner-Bündner stand er im Schlussgang eines Kranzfestes, gewinnen konnte er aber nie eines. Ebenfalls fehlt ihm in seiner Sammlung ein Schwägalpkranz. Mit einer ausgezeichneten Leistung (Rang sechs) schloss sich der Kreis des Thurgauers am Kilchberger Schwinget 2021. Sein Sieg über Ronny Schöpfer war somit sein letzter Gang seiner Laufbahn. Als Hauptgrund für seinen Rücktritt nannte der Vater eines Sohnes und einer Tochter seine Familie, für die er zukünftig mehr Zeit aufbringen möchte.

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Jakob Heer

Redaktion

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