Saisonende für Michael Nydegger

Der Südwestschweizerische Schwingerverband muss den Kilchberger Schwinget ohne ihren Teamleder antreten. Ihr einziger Eidgenosse, Michael Nydegger, muss die Saison vorzeitig beenden.
Michael Nydegger (oben, gegen Remo Stalder) bei einem seiner wenigen Einsätze in der laufenden Saison am Schwarzsee-Schwinget (Foto: Rolf Eicher).

Michael Nydegger muss die Saison 2014 vorzeitig beenden. Der Grund ist eine Schambein-Verletzung, die den Freiburger schon länger behindert. Nun zieht Michael Nydegger die Konsequenzen und beendet die Saison vorzeitig. Damit verpasst Nydegger auch den Kilchberger Schwinget vom 7. September. Der einzige noch aktive Südwestschweizer Eidgenosse bestritt in dieser Saison nur wenige Wettkämpfe. Ende Mai gewann er das Neuenburger Kantonalfest. Eine Woche später sicherte er sich in Ruswil den Luzerner Kranz. In der Folge musste der angeschlagene Eidgenosse das eigene Teilverbandsfest in Savièse genauso auslassen wie sein vorgesehener Gast-Auftritt am Nordwestschweizerischen in Zuchwil.

Das Pech an den Füssen
Michael Nydegger ist der Pechvogel in Person unter den zahlreichen verletzten Schwingern. 2007 reihe sich der Freiburger unter die Eidgenossen. Sieben seiner acht Gegner in Aarau waren Innerschweizer. 2010 verpasste er praktisch die gesamte Saison wegen einer Knieverletzung. 2011 am Unspunnen-Schwinget musste Nydegger den Wettkampf nach zwei Gängen erneut abbrechen. Auch das Jahr 2013 war die nicht Saison des Romands. Beeinträchtigt durch eine Handverletzung, die er sich im Sommer einhandelte, verpasste er am eidgenössischen den Kranz deutlich. Für Michael Nydegger rutscht nun einer der beiden Ersatzleute, Christoph Overney oder Michael Matthey ins Kilchberger Team nach.

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