Schwägalp: Nicht alle Favoriten im Soll

Nach drei Gängen liegen auf der Schwägalp mit Mario Thürig und Andreas Ulrich zwar zwei Favoriten in Führung, doch längst nicht allen Anwärtern auf den Tagessieg lief es im Morgenprogramm nach Wunsch.
Mario Thürig ist auf der Schwägalp mit drei Siegen gegen Eidgenossen hervorragend in den Wettkampf gestartet und führt gemeinsam mit Andreas Ulrich das Feld zur Halbzeit an. (Foto: Archiv Schlussgang)

Nach seinem starken Auftritt am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Zuchwil von vor zwei Wochen, erwischte Schwingerkönig Arnold Forrer auf der Schwägalp einen schlechten Start. Der Titelverteidiger unterlag Mario Thürig. Dank zwei Siegen in der Folge hat er den Anschluss an die Spitze aber noch nicht verloren. Dennoch ist Forrer nun gefordert, will er seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen.

Duo mit drei Siegen
Nach drei Gängen führen mit Mario Thürig und Andreas Ulrich zwei Eidgenossen das Teilnehmerfeld an. Die beiden Sennenschwinger totalisieren je drei Siege. Thürig bezwang der Reihe nach Arnold Forrer, Gerry Süess und zuletzt Daniel Bösch, Ulrich setzte sich gegen Beni Notz, Thomas Kuster und vor dem Mittag Raphael Zwyssig durch.

Viele Eidgenossen lauern
Die restlichen Schwinger haben schon mindestens eine Verlustpartie einstecken müssen. Bereits aus der Entscheidung um den Tagessieg gefallen sind unter anderem Michael Bless und Urban Götte, die beide je zwei Gestellte auf dem Konto haben. Gar zwei Niederlagen totalisiert Urs Abderhalden. Mit zwei Siegen noch im Rennen sind dagegen Christian Schuler, Benji von Ah, Gerry Süess, Christoph Bieri, Martin Glaus, Bruno Nötzli, Raphael Zwyssig oder Stefan Burkhalter.

Laimbacher-Brothers gefordert
Nicht mehr an der Spitze mitmischen kann Philipp Laimbacher. Der 32-jährige Schwyzer erlitt im Anschwingen gleich zwei Niederlagen und muss damit bereits jetzt um den Kranzgewinn bangen. Diesen strebt auch sein Bruder Adi Laimbacher an. Der 34-Jährige kann heute seinen 100. Kranzgewinn erkämpfen. Er wäre erst der 17. Schwinger in der Geschichte, dem dies gelingen würde. Derzeit liegt er mit zwei Siegen und einer Niederlage im vorderen Mittelfeld der 90-köpfigen Teilnehmerfeldes.

Zwei Regionalfeste gestartet
Neben dem Schwägalp-Schwinget sind mittlerweile auch die beiden heutigen Regionalfeste im Gange. Auf der Rellerlialp ob Schönried duellieren sich die Berner Oberländer. Beim Steinegg-Schwinget in Himmelried stehen in erster Linie die Nordwestschweizer Schwinger im Fokus. Wir halten über den Ausgang dieser Schwingfeste unter www.schlussgang.ch sowie im Gang-Ticker der SCHWINGER-App auf dem Laufenden.

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