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Schwägalp: Samuel Giger überlegen

Mit einem überlegenen Triumph von Samuel Giger endete der Schwägalp-Schwinget. Der Thurgauer gewann sämtliche sechs Duelle. Im Schlussgang bezwang er den Berner Michael Wiget nach bereits 20 Sekunden mit Überstossen.
Samuel Giger (oben) gegen Michael Wiget.

Samuel Giger bezwang nacheinander Schwingerkönig Christian Stucki (Kurz), Fritz Ramseier (Kurz), Fabian Staudenmann (Kurz Nachdrücken), Kilian von Weissenfluh (Wyberhaken) und Lario Kramer (Kurz) und stand mit fünf Gewonnenen nach fünf Gängen alleine an der Ranglistenspitze. Giger feierte seinen 21 Kranzfestsieg, den siebten an einem Bergkranzfest. Auf der Schwägalp siegte der Thurgauer mit Appenzeller Wurzeln nach 2016/2018 und 2019 schon zum vierten Mal und zog damit mit Rekordhalter Arnold Forrer gleich. In der laufenden Saison realisierte Giger bei seinem siebten Kranzfesteinsatz seinen sechsten Sieg. Der Ottenberger hatte zuvor schon das Solothurner, Schaffhauser, St. Galler und Thurgauer Kantonale sowie das Bergfest auf der Rigi gewonnen. 

 

Wiget muss sich gedulden
Michael Wiget muss sich seinen ersten Kranzfestsieg weiter erdulden. Wie schon auf dem Weissenstein 2019 unterlag er in einem Schlussgang eines Bergfestes Samuel Giger. Den Schlussgangeinzug verdiente der wie Giger 23-Jährige mit Siegen am Nachmittag über Armon Orlik sowie Damian Ott. Durch den verlorenen Schlussgang fiel der Wünnewiler auf Rang 3a zurück. 1,25 Zähler hinter Giger sicherten sich der Berner Mittelländer Fabian Staudenmann und der Glarner Roger Rychen den Ehrenplatz. Schwingerkönig Christian Stucki bleibt weiterhin ohne Schwägalp-Triumph. Nach einer Auftaktsniederlage gegen Giger sah er seine Träume im fünften Gang mit einem Unentschieden gegen den Greyerzer Benjamin Gapany entschwinden. Letztlich sicherte er sich den Kranz aber souverän. Gerade noch im letzten Kranzrang Unterschlupf fand Armon Orlik, der zuletzt mit Matthieu Burger stellen musste. Insgesamt wurden 16 Kränze abgegeben. Acht gingen an die Berner, sechs an die Nordostschweizer und zwei an den Südwestschweizer Verband. Von den 19 angetretenen Eidgenossen sicherten sich deren 12 den Kranz.

Jakob Heer

Redaktion

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