Schwinger der Woche: Inti Damian Gehrig

Damian Gehrig führte als Kapitän die Berner am vergangenen Samstag zum Sieg bei der 23. Austragung des Schwinger- Fussballturniers in Sumiswald. Im Interview äussert sich der Emmentaler zum unglücklich verlaufenen Jahr 2014.
Als Kapitän des siegreichen Team Bern durfte Damian Gehrig den Wanderpreis entgegennehmen. (Foto: Jakob Heer).

Damian Gehrig, 2013 erlebten Sie einen imposanten Aufstieg mit drei Kranzerfolgen. Was war Ausschlaggebend?
Damian Gehrig: Die Erfolge haben mich selbst überrascht, war ich doch im Winter 2012 bis in den Frühling 2013 noch in der Rekrutenschule in Brugg. Beim Schwingklub Baden/Brugg, in Sumiswald sowie im Team Bern konnte ich jedoch sehr gut trainieren.

Sie trainierten in zwei Teilverbänden?
Gehrig: Richtig, statt in den Ausgang zu gehen konnte ich beim Schwingklub Baden/Brugg zweimal pro Woche Krafttraining absolvieren. Dank meiner Karte als qualifizierter Sportler konnte ich auch die Trainings des BKSV am Freitag sowie das Schwingtraining bei meinem Heimatklub in Sumiswald besuchen. Ich profitierte von idealen Bedingungen.

Welches Fest bleibt Ihnen davon in bester Erinnerung?
Gehrig: Trotz den drei gewonnenen Kränzen, das Eidgenössische in Burgdorf kommt zuoberst. Ich konnte alle acht Gänge schwingen. Leider missriet mir der letzte Gang gegen Michael Gschwind, so dass ich mich im Rang 19h wiederfand. 

2014 lief es dann gar nicht wie gewünscht?
Gehrig: Nach meinen ersten Einsatz am Hallenschwinget Oberdiessbach verletzte ich mich bei meinen zweiten Einsatz in Thörigen schon im ersten Gang, gegen Remo Käser, am Ellbogen. Dadurch konnte ich an keinem einzigen Kranzfest teilnehmen.

Wann kehrten Sie wieder auf die Sägemehlbühne zurück?
Gehrig: Der Heilungsverlauf verzögerte sich, der Nerv bereitete mir Probleme, so dass ich auch das Berner Kantonalfest, im August in St. Imier auslassen musste. Immerhin konnte ich auf der Lueg und auf der Chemihütte noch zwei Regionalfeste bestreiten. Ebenfalls startete ich an den Schweizer Meisterschaften im Nationalturnen sowie am Luzerner und Ob- und Nidwaldner Nationalturntag.

Letzten Samstag, 11. Oktober, führten Sie das Team Bern als Kapitän zum  Sieg am Schwinger-Fussballturnier in Sumiswald.
Gehrig: Da unser offizieller Kapitän Matthias Glarner in den Ferien weilte, hatte ich die Ehre das Berner Team zu führen. Dieses Amt werde ich ab 2015 offiziell von Matthias übernehmen. Ich freue mich bereits auf die nächste Austragung im Oktober 2015 in Netstal.

Ihr jüngerer Bruder Kilian glänzte dabei als Torschützenkönig?
Gehrig: Schon seit Kindheit an spielten wir entweder  Fussball, Unihockey oder Ping Pong. Der Sport stand bei uns schon stets im Mittelpunkt. Nebst meinem Bruder schwingen auch vier meiner Cousins.

Was haben Sie sich für 2015 für Ziele gesetzt?
Gehrig: Ich möchte an die erfolgreiche Saison 2013 anknüpfen. Diese Woche war ich noch im J+S Kurs in Sumiswald. Ab dem November startet die Vorbereitung auf die neue Saison. Ferner möchte ich in der kommenden Saison wieder vermehrt Nationalturner Wettkämpfe besuchen.

 

 

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