Schwinger warten auf Mittwoch

Am Mittwoch, 29. April, dürfte wegweisend für die weitere Saisonplanung der Schwinger und Veranstalter werden. Der Bundesrat wird über das weitere Vorgehen bei Grossveranstaltungen, dazu gehören auch Sportanlässe wie Schwingfeste, informieren.
Der Stoos-Schwinget am 14. Juni steht auf der Kippe wie alle anderen Schwingfeste in diesem Jahr auch. (Foto: Tobias Meyer)

Mit grosser Spannung wartet die Schwingszene auf den kommenden Mittwoch und die Mitteilungen aus der Bundesratssitzung. Dannzumal dürfte der Bundesrat bekanntgeben, wie man mit den Grossveranstaltungen, dazu gehören natürlich auch die Schwingfeste, umgehen wird.

Die Stimmen aus der Szene, vor allem auch von den Schwingern, mehren sich, dass die Saison doch abgebrochen werden soll. Der Eidgenössische Schwingerverband dagegen hat sich bisher noch nicht dazuringen können, diesen Entscheid zu fällen. An der Zentralvorstandssitzung von letzter Woche wurde einzig entschieden, dass man sich vollumfänglich den Massnahmen vom Bundesamt für Sport und dem Bundesrat richten soll.

Besprechung im Aktivenrat
Der Aktivenrat der Schwinger, bestehend aus je einem Schwinger aus jedem Teilverband (Florian Gnägi, Pirmin Reichmuth, Armon Orlik, Andreas Döbeli, Steven Moser), hat gemäss dem ISV-Vertreter Pirmin Reichmuth auch schon über die Fortsetzung der Schwingsaison gesprochen. "Falls es weitergehen würde mit Schwingfesten, benötigen wir sechs Wochen oder mehr, um uns richtig vorzubereiten im Training, damit wir an den Wettkämpfen antreten können", sagte der Zuger im Rahmen von SRF-Sportpanorama, wo der zweifache Eidgenosse am Sonntag zu Gast war.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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