Sechs Anlässe - sechs verschiedene Sieger

Eine Woche nach dem Kilchberger Schwinget standen nicht weniger als sechs Schwingfeste auf dem Programm. Dabei setzte es sechs verschiedene Sieger ab.
Lutz Scheuber gewann die 79. Austragung des Allweg-Schwingets. (Foto: Beat Christen).

Zu einer Premiere kam es in Zermatt. Erstmals wurde der Gornergrat-Schwinget auf dem Riffelberg durchgeführt. Der Anlass wurde vom einzige Eidgenossen im Teilnehmerfeld, Matthias Glarner, dominiert. Der Berner Oberländer Eidgenosse siegte mit dem Punktemaximum von 60 Zählern. Im Schlussgang besiegte er Simon Brodard. Für Brodard bedeutete der Schlussgang ein Zusatzgang. Beim Herbstschwinget in Gelterkinden setzte sich der 99-fache Kranzschwinger Bruno Gisler durch. Der Solothurner bezwang in der Endaumarchung Lorenz Blatter. Mit Thomas Zindel und Damian Zurfluh gaben zwei Eidgenossen ein überraschendes Comeback. 

Erneut Lutz Scheuber
Die 79. Austragung des Allweg-Schwingets in Ennetmoos gewann wie 2013 Lutz Scheuber. Der Lokalmatador bestimmt das Geschehen und startete als einziger Athlet mit vier Erfolgen. Trotz einer Punkteteilung mit Jonas Lengacher im fünften Gang schaffte er sich in den Schlussgang vor. Dabei bezwang er den Schwyzer Adrian Steinauer. Topfavorit Benji von Ah kam mit fünf Siegen und einer Punkteteilung gegen Adrian Steinauer auf den Ehrenplatz. Die übrigen vier Eidgenossen reihten sich weiter hinten ein.

Rücktritt zweier Eidgenossen
Der Toggenburger Herbstschwinget in Zuckenriet gewannn Unspunnen Sieger Daniel Bösch. Im Schlussgang besiegt er Gerry Süess. Bösch gewann fünf Duelle und musste Michael Rhyner ein Unentschieden zugestehen. Mit Urban Götte und Urs Abderhalden verabschiedeten sich zwei einheimische Toggenburger Schwinger von der Sägemehlbühne. Götte gewann drei eidgenössische Kränze 2004, 2007 sowie 2013, Abderhalden einen, letztes Jahr in Burgdorf.

Nordostschweizer Gästesieg
Der Lueg-Schwinget in Kaltacker endete mit einem Gästeerfolg durch Mario Schneider. Der Thurgauer setzte sich im Oberaargau in der Endausmarchung gegen Kilchberg Teilnehmer Matthias Aeschbacher durch. Schneider gewann fünf Duelle und teilte mit Hanspeter Luginbühl die Punkte. Das Regionalfest in Montoz gewann Favorit Mael Staub. Er besiegte im Berner Jura im Schlussgang Lukas Renfer.

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