Siege für von Ah und Siegenthaler

Benji von Ah bei der 80. Austragung des Allweg-Schwingets und Matthias Siegenthaler am Kemmeriboden-Schwinget siegten an den beiden Sonntagsanlässen vom 6. September. Frühzeitig verschoben wurde der Anlass auf der Wolzenalp.
Benji von Ah siegte erstmals auf dem Allweg. (Bild: Beat Christen)

Benji von Ah siegte erstmals auf dem Allweg. Der Obwaldner war bereits am Mittag mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen Marcel Bieri mit einem halben Punkt hinter Halbzeitleader Martin Zimmermann in Lauerstellung. Während Zimmermann im fünften Gang ebenfalls gegen Bieri Punkte abgab, siegte von Ah in den Gängen vier und fünf zweimal. Im Schlussgang hatte er mit den frierenden Fans Mitleid und bettete Lokalmatador Christian Odermatt bereits nach sechs Sekunden ins Sägemehl.

Der heuer für den Schwingklub Lenzburg schwingende Nidwaldner gewann vier Duelle und stellte im zweiten Gang mit Eidgenosse Bruno Nötzli. Durch den verlorenen Schlussgang fand sich Odermatt auf Rang fünf wieder.

Mässige Eidgenossen
Nebst von Ah konnten die weiteren drei Eidgenossen nicht um den Sieg mittun, Marcel Mathis, Bruno Nötzli und Stefan Burkhalter waren bereits zur Halbzeit aus der Entscheidung gefallen, Mathis und Burkhalter sicherten sich am Abend zumindest die Auszeichnung.

Auf der Zielgerade abgefangen
Fünf Gänge lang dominierte Joel Wicki den Kemmeriboden-Schwinget, am Schluss musste er Matthias Siegenthaler zum Sieg gratulieren. Siegenthaler hatte die ersten drei Duelle gewonnen, ehe er im ersten Zug gegen Joel Wicki verlor. Im Schlussgang war der Emmentaler Routinier besser eingestellt, er liess den Entlebucher nicht mehr zur Geltung kommen und siegte seinerseits mit seiner Spezialwaffe, dem Kurz. Wicki blieb trotz der Schlussgangniederlage Rang zwei. Mit Thomas Sempach im ersten und Siegenthaler im vierten Gang bezwang er wiederum zwei Eidgenossen.

Thomas Zaugg fehlten die Noten
Ebenfalls auf den Ehrenplatz kam Thomas Zaugg. Der Lokalmatador erlangte fünf Siege und ein Unentschieden mit Erich Fankhauser. Die Endausmarchung verpasste er wegen den fehlenden Noten. Wickis Teamkamerad Erich Fankhauser kam im kalten Emmental bei der 40. Austragung des Herbstanlasses auf Rang drei. Nicht um den Sieg mittun konnten die weiteren Eidgenossen Thomas Sempach und Niklaus Zenger, die sich am Ende auf den Rängen sechs und sieben wiederfanden.

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