Sonia Kälin: "Vorbild für die nächste Generation sein"

Sie startete mit der besten Ausgangslage und zog ohne Diskussion bis zum Schlussgang durch. Sonia Kälin, eine 27-jährige Lehrerin aus dem Kanton Schwyz, wird erstmals in ihrer Laufbahn Schwingerkönigin.

Sonia Kälin ist erstmals Schwingerkönigin. Die 27-jährige Lehrerin aus Egg (Kanton Schwyz) hat sich den Titel mit zwei Festsiegen in dieser Saison verdient. Im Interview zeigt sie sich überglücklich.

Sonia Kälin, Gratulation zum ersten Königstitel! Haben Sie zu Saisonbeginn damit gerechnet?
Sonia Kälin: Nein, auf keinen Fall. Gerade deshalb freut es mich sehr, dass ich den Triumph heute nahe meiner Heimat realisieren konnte. Ich habe mich in dieser Saison aber mit den drei Trainings pro Woche sehr gut vorbereiten können.

Wie gingen Sie ins heutige Fest, die Ausgangslage war ja vorher schon sehr ansprechend?
Kälin: Ich habe eigentlich erst nach dem fünften Gang realisiert, wie gut die Ausgangslage ist. Ich war froh um die Unterstützung meiner Familie. Sogar meine Grossmutter war heute live dabei.

Der Königinnentitel wird nicht an einem Tag erarbeitet. Wird schon an den ersten Saisoneinsätzen taktiert?
Kälin: Nein, denn wie schon gesagt habe ich mich erst heute richtig mit der Jahreswertung auseinandergesetzt.

Was bedeutet Ihnen der Titel?
Kälin: Sehr viel. Mein Sieg beweist, dass man auch mit geringeren körperlichen Vorteilen siegen kann. Ich hoffe, ich bin dadurch ein Vorbild für die junge Generation von Schwingerinnen.

Und jetzt, grosses Fest?
Kälin: Ja, wir werden heute Abend bei mir zu Hause noch ausgiebig feiern. Nach dieser Saison haben wir uns das verdient.

Mehr zum Frauenschwingen in der morgigen Ausgabe vom SCHLUSSGANG der Fachzeitung vom Nationalsport. Ein Abo lohnt sich!

Kommentare