Verschiebungen führen zu Terminkollisionen

Die Verschiebung diverser Schwingfeste am letzten Samstag und Sonntag bringt mit sich, dass am Wochenende 14 Schwingeten stattfinden (sollen...).


Durchziehen oder abblasen? Vor diese Frage haben sich vor wenigen Tagen zahlreiche Veranstalter gestellt gesehen. Während man sich beispielsweise im Freilichtmuseum Ballenberg ennet dem Brünig dazu veranlasst sah, den Schwinget aufgrund der dräuenden Wolken um eine Woche zu verschieben, setzte man im zürcherischen Bonstetten eisern auf die Wetterfestigkeit von Athleten und Zuschauern.

Für die Veranstalter des Bonstetter Gibelschwingets war trotz schlechter Wetterprognosen rasch klar: Eine Verschiebung kommt nicht in Frage. Denn eine solche würde nicht nur in der Logistik zu Mehraufwänden führen - beispielsweise durch das erneute oder gar zusätzliche Aufgebot von freiwilligen Helfern - sondern hätte auch zur Folge, dass man plötzlich in direkter Konkurrenz zu drei, vier am selben Wochenende ebenfalls in der Region ausgetragenen Schwingfesten stünde (Buttwil, Cham, Herlisberg u.a.).

Wohl mit einem weinenden Auge wird man am Ballenberg das Kalenderblatt des nächsten Sonntags anschauen. Denn mit der Verschiebung des Schwingets im Freilichtmuseum sorgten die Veranstalter in der Agenda manch eines Athleten für Terminkollisionen. Bereits abgesagt haben Schwingerkönig Kilian Wenger sowie Matthias Glarner. Sie wollen - wie bereits auf www.schlussgang.ch vermeldet - ihrer Verpflichtung am gleichzeitig stattfindenden Jubiläumsschwinget Muotathal nachkommen.

Aufgrund welcher Wetterverhältnisse sollen Schwingfeste verschoben werden - sollen sie überhaupt verschoben werden? Machen Sie mit an der Umfrage. www.facebook.com/schlussgang

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