Willy Graber siegt in Riehen

Der 28-jährige Berner Mittelländer Willy Graber überzeugte in Riehen mit dem ersten Kranzfestsieg der Saison. Bei den vier Regionalfesten des heutigen Tages siegten zwei Eidgenossen und zwei junge Kranzschwinger.

Willy Graber hat bei seinem fünften Kranzfestsieg erstmals ausserhalb des Bernbiets an einem Kranzfest reüssiert. Massgebend für den Tagessieg war, dass Graber auch nach dem Gestellten Auftakt gegen Bruno Gisler nicht aufgab und auch dank vier Maximalnoten den Sprung nach oben schaffte. Schlussgangverlierer Ueli Banz dagegen lag bis zum Schlussgang den ganzen Tag in Führung. Doch er musste im Schlussgang etwas riskieren, denn sonst hätte Michael Gschwind als lachender Dritter profitiert.

Ausser Gschwind enttäuschten die Nordwestschweizer Cracks und hatten die Gästeschar zu keiner Zeit im Griff. Christoph Bieri, Bruno Gisler und Mario Thürig mussten sich mehrmals von den Gästen oder gar aus dem eigenen Verband von der sogenannten zweiten Garde geschlagen geben oder bremsen lassen. Von den neun Gästen reisten nicht weniger als fünf kranzgeschmückt nach Hause, darunter gleich alle drei Berner. Der erfolgreichste Kantonalverband waren die Solothurner mit acht Auszeichnungen. Die Aargauer holten fünf und die Baselbieter einen Kranz. Christian von Arx aus dem Solothurner Verband durfte sich als einziger erstmals von den Kranzjungfern krönen lassen. 

Zwei Eidgenossen ...
Die beiden Eidgenossen Stefan Zbinden und Reto Maurer dominierten bei ihren jeweiligen Regionalfest-Auftritten. Zbinden gewann in Le Mouret mit sechs Siegen und verfehlte das Punktemaximum nur um einen Viertelpunkt. Im Schlussgang bezwang er seinen Teamkollegen Joel Niederberger. Auch Maurer gewann bei seinem Sieg in Wattenwil gegen alle seine sechs Gegner. Im Endtotal weist er aber einen Viertelpunkt weniger auf als Zbinden. Im Schlussgang in Wattenwil bezwang Maurer den talentierten Martin Rolli.

... und zwei junge Kranzschwinger
Die beiden anderen Regionalfeste des Tages entschieden Erich Fankhauser (Schybi-Schwinget) und Andreas Kindlimann (Pfannenstiel-Schwinget) zu ihren Gunsten. Fankhauser reichte in Escholzmatt gegen Reto Gloggner im Schlussgang ein Gestellter zum "Heimsieg". Kindlimann hingegen gewann auch im Schlussgang gegen Andreas Gwerder und feierte wie Maurer und Zbinden sechs Siege.

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