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Zürcher: Domenic Schneider erbt

Nach gestelltem Schlussgang zwischen den beiden Eidgenossen Armon Orlik und Samir Leuppi erbte der Thurgauer Domenic Schneider den Festsieg am Zürcher Kantonalen. Nach zwei Siegen (jeweils am Glarner-Bündner) feierte Schneider in Stäfa seinen dritten Kranzfestsieg seiner Laufbahn.
Domenic Schneider, lachender Dritter in Stäfa. (Bild: Lorenz Reifler)

Wie im Anschwingen kam es im Schlussgang nochmals zum Duell zwischen dem Bündner Armon Orlik und dem Winterthurer Samir Leuppi. Obwohl Orlik das Geschehen bestimmte fiel wie schon im Anschwingen keine Entscheidung. Dies hatte in Person von Domenic Schneider einen lachenden Dritten zur Folge. Sowohl Orlik als auch Leuppi gewannen nach ihrem resultatlosen Auftaktsduell vier Mal in Serie. Punktgleich mit 48,75 Punkten erlangten sie den Schlussgang. Wie die beiden Finalisten wiesen auch Domenic Schneider und Roger Rychen zu diesem Zeitpunkt vier Siege und ein Gestellter auf. Weil Schneider zuletzt Marco Good platt bezwang zog er an den beiden Schlussgangteilnehmern vorbei und realisierte seinen dritten Kranzfestsieg.

Roger Rychen lange Zeit voran
Der Thurgauer stellte zu Beginn in einem Eidgenossen-Duell mit Reto Nötzli, ehe ihm lauter Siege gelangen, in der ersten Tageshälfte aber fehlten im die Maximalnoten. Bis zum Ausstich dominierte der Glarner Roger Rychen den Wettkampf. Er verpasste aber mit der Note 8,75 beim Gestellten im fünften Gang mit Fabian Kindlimann den Schlussgang. Zuletzt unterlag der Glarner auch noch dem entfesselten Märchler Ueli Hegner. Rychen gewann aber trotzdem den Kranz wie auch die weiteren Eidgenossen Fabian Kindlimann, Reto Nötzli und Tobias Krähenbühl. Als einziger der acht angetreten Eidgenossen ging Stefan Burkhalter leer aus. Für den Kranz benötigte es einmal mehr an einem Zürcher Kantonalen 56,75 Punkte.

Jakob Heer

Redaktion

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