Schwinger der Woche (2. bis 8. September): Andreas Ulrich

Andreas Ulrich ist zum zweiten Mal zum Schwinger der Woche gewählt worden. Zwei Wochen nach seinem starken Schwägalp-Auftritt gewann er erstmals den Allweg-Schwinget.

Andreas Ulrich, was bedeutet Ihnen der Sieg auf dem Allweg?
Andreas Ulrich: Sehr viel. Wenn man sieht, welche Schwinger hier schon alle gewonnen haben, erfüllt mich dieser Tagessieg mit Stolz. Auch heute war das Teilnehmerfeld sehr gut besetzt.

Wie gingen Sie in den Schlussgang?
Ulrich: Ich habe auch schon mit Martin Grab geschwungen und daher gewusst, dass ich nicht chancenlos bin. Zudem musste ich aktiv sein, sonst hätte auch ein Gestellter nicht zu Rang 1 gereicht.

Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss. Warum?
Ulrich: Wir waren im Schlussgang sicherlich ebenbürtig. Als ich die Chance sah, griff ich resolut an und setzte mich zum Glück durch.

Sie haben eine sehr gute Saison erlebt. Was war der Höhepunkt?
Ulrich: Sehr erfreulich ist natürlich die Klassierung auf Rang 4 in der Jahrespunkteliste. Ich bin bester ISV-Athlet und das erfüllt mich schon mit Stolz, wenn man vor einem Adi Laimbacher, Martin Grab oder Christian Schuler klassiert ist.

2013 ist das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf. Sie sind nun ein wichtiger ISV-Bestandteil. Macht Sie das nervös?
Ulrich: Nervös sicherlich nicht. Aber für mich ist das schon eine neue Situation. Ich hoffe aber, dass wir vom ISV in der nächsten Saison noch den einen oder anderen Spitzenschwinger zurückerhalten. So verteilen sich die Aufgaben oder Anforderungen auf mehrere potentielle Schultern. Ich persönlich werde mich gleich vorbereiten wie jedes Jahr. Zudem hat das ESAF mit zwei Wettkampftagen eigene Regeln. Die Saison 2012 hat aber gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

 

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