Schwinger der Woche (9. bis 15. September): Adrian Schenkel

Der 26-jährige Adrian Schenkel gehört im Mittelland mittlerweile zu den Leistungsträgern. Trotzdem steht er im Kanton Bern im Schatten seiner gleichaltrigen Kollegen wie Matthias Glarner, Simon Anderegg, Matthias Sempach, Christian Stucki, Matthias Siegenthaler oder Thomas Sempach.

Adrian Schenkel, Sie wurden zum Schwinger der Woche gewählt ...
Adrian Schenkel: Ja, das habe ich gesehen. Besten Dank für die Wahl, das hat mich natürlich gefreut.

Wie wichtig ist Ihnen ein Sieg an einem Regionalfest?
Schenkel: Ich bin nach Tavannes gereist, weil ich noch Jungschwinger aus meinen Klub Münsingen mitgenommen habe. Das hat mich natürlich gefreut, dass so viele mitgekommen sind. Der Sieg zum Saisonabschluss motiviert natürlich für das Wintertraining.

Sie gelten im Mittelland als Leistungsträger, stehen aber trotzdem kantonal im Schatten der gleichaltrigen Eidgenossen. Stört Sie das?
Schenkel: Nein, damit habe ich kein Problem. Ich war ja auch schon einmal nahe an einem ESAF-Kranz. Mit der Rolle als Mittelländer Leistungsträger kann ich auch ziemlich gut umgehen.

Mit vier Kränzen hatten Sie eine gute Saison. Sind Sie zufrieden?
Schenkel: Ich bin zufrieden mit meinen Resultaten, zumal ich zwei Kranzfeste aufgrund von kleinen Verletzungen nicht bestreiten konnte.

Das Mittelländische fand in Ihrer Heimat statt. War dies Ihr Saisonhöhepunkt?
Schenkel: Das war sicherlich ein absolutes Highlight in meinem Wohnort schwingen zu dürfen. Die ganze Woche vor dem Fest hat man sich auf den Anlass gefreut und in der Entstehung des Festgeländes mitgeholfen. Mit der schwingerischen Leistung am Wettkampftag war ich nicht ganz zufrieden, doch zum Kranz hat es ja gereicht.

Nächstes Jahr findet das Eidgenössische Schwingfest statt. Welche Ziele setzen Sie sich?
Schenkel: Der Kranzgewinn in Burgdorf ist mein erklärtes Ziel. Darauf werde ich den kommenden Winter mit meinen Kollegen hinarbeiten.

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