ENST-Serie Teil 2: Vorschau Jahrgang 1995

In 12 Tagen findet in Hasle-Entlebuch der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag statt. Auf www.schlussgang.ch wird täglich ab dem 12. August auf den Anlass eingestimmt. Heute: Teil 2, Vorschau auf den Jahrgang 1995.

In keiner der drei Kategorien ist das derzeitige Kräfteverhältnis bei den Schwingern deutlicher ersichtlich, als beim Jahrgang 1995. Vorne werden die Berner, Nordost- und Innerschweizer um den Kategoriensieg kämpfen, während für die Nordwest- und Südwestschweizer gar der Kampf um die begehrten Doppelzweige eine beinahe unüberwindbare Hürde darstellen dürfte. Einzig der Aargauer Samuel Schmid könnte bei optimalem Festverlauf mit den «Grossen» bei den 95ern mitmischen!

Die Innerschweizer starten zwar als einziger der drei Favoriten-Teilverbände ohne Kranzschwinger in den Wettkampf, haben gemäss ihrem TK-Chef Franz Heer aber eine sehr breite Spitze. Er sieht mehrere Schwinger, die für einen Spitzenplatz in Frage kommen. Dank 14 Schwingern stellen die Innerschweizer auch die grösste Mannschaft, und dies könnte sich im Verlaufe des Festes als grosser Vorteil herausstellen.

Roth und drei Ostschweizer
Insgesamt acht Kranzschwinger (2009 in Le Mouret waren es noch sieben) stehen in Hasle-Entlebuch im Einsatz, die Hälfte davon bei den 95ern. Dominik Roth sowie die drei Nordostschweizer Beat Wickli, Naim Fejzaj und Roger Schnurrenberger starten demnach von der Pole-Position aus.

Es ist schwierig einzuschätzen, wie sich die beiden Teilverbände gegen die Innerschweizer halten können. Gerade von den Kranzschwingern ist diesbezüglich einiges zu erwarten. Und wenn bei den Bernern oder Ostschweizern der Trumpf-Buur mit einem der Kranzer nicht stechen sollte, gibt es auch bei ihnen wie den Innerschweizern einige starke Nichtkranzer, die zu einem Trumpf-Ass oder gar zu einem Trumpf-Nell werden können.

Fortsetzung der Serie am Mittwoch, 15. August, mit Teil 3: Experteneinschätzung zum Jahrgang 1995 durch TK-Chef Jungschwingen ESV Manfred Schneider!

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