Manfred Schneider freute sich über ENST-Erfolg

Morgen erscheint die 16. Ausgabe vom SCHLUSSGANG im Jahr 2012. Ein Höhepunkt der Ausgabe ist das doppelseitige Interview mit dem Technischen Leiter Jungschwingen Manfred Schneider, der sich sehr positiv zum Saisonhöhepunkt in Hasle-Entlebuch äussert.

4200 Zuschauer an einem Nachwuchsanlass. Das gibt es ausser im Schwingsport in der Schweiz nirgends. Das müsste Sie doch mit Stolz erfüllen?
Manfred Schneider: Es war wirklich ein toller Anlass. Die Zuschauerzahl freut mich natürlich sehr, wie auch die Tatsache, dass ich bis heute nichts Negatives über den Anlass gehört habe.

Sicher auch ein Verdienst der Organisatoren ...
Schneider: ... Was Christoph Böbner als OK-Präsident mit seinem Team geboten hat, ist allererste Sahne. Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat mir grossen Spass gemacht.

Wie beurteilen Sie das sportliche Niveau in Hasle-Entlebuch?
Schneider: Durch meine Arbeit in der Einteilung habe ich nicht allzuviel gesehen. Was mir aber in den letzten Wochen zu Ohren gekommen ist, tönt sehr gut. Besonders freut mich ich die Aussage von Werner Jakob (TK-Chef ESV Aktive), der von der offensiven Schwingweise sehr begeistert war. Da können sich einige Aktiven eine Scheibe abschneiden.

Was haben Sie den Teilnehmern vor dem Wettkampf gesagt?
Schneider: Ich habe von den 151 Schwingern am Morgen unter anderem gefordert, dass sie offensiv ans Werk gehen. Wichtig war mir zu sagen, dass für mich ein verlorener Gang mit der Note 8,75 mehr Wert hat, als ein gestellter Gang mit der Note 8,75.

Sie haben im ersten Gang die acht Kranzer nicht gegeneinander antreten lassen. Wieso?
Schneider: Ich wollte dem Fest nicht schon zu Beginn die Spannung rausnehmen. Zudem hätte es mehr Gestellte gegeben und den Kranzern wäre zudem eine Chance geraubt worden, um den Sieg mitzuschwingen.

Die Resultate beweisen, dass sie richtig gepokert haben. Waren auch ihre TK-Kollegen einverstanden?
Schneider: Ja natürlich, doch hätte ich nichts daran geändert wäre es nicht so gewesen, war ich doch an einigen Schwingfesten und konnte so mir eine Beurteilung machen. Wir hatten den ganzen Tag durch nicht viele unterschiedliche Meinungen. Wenn es nötig war, habe ich halt ein Machtwort gesprochen. Eine Abstimmung brauchte es auch nur einmal.

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