Ringen: Freiamt gelingt Sensation

In den Halbfinal-Rückkämpfen ist die grosse Sensation perfekt geworden. Nachdem Aussenseiter Freiamt im Hinkampf Willisau die erste Saisonniederlage beibrachte, haben die Aargauer auch das Rückspiel im Luzernischen gewonnen.
Werner Suppiger (links) kann mit Hergiswil den Schweizermeistertitel nicht mehr verteidigen. Die Luzerner scheiterten im Halbfinale an Kriessern. (Archivfoto: Wolfgang Rytz).

Sie dominierten die Qualifikation mit zehn Siegen in zehn Meisterschaftsrunden, jetzt steht Meisterschaftsfavorit Willisau mit leeren Händen da. Die Luzerner-Hinterländer verloren auch den Halbfinal-Rückkampf gegen Freiamt. Nachdem die Aargauer das Hinspiel knapp mit 19:17 gewonnen hatten, siegten sie auswärts gar noch höher mit 19:14 Punkten. Die Freiämter Ringer haben schon vor vier Wochen bei der 16:19-Meisterschafts-Auswärtsniederlage erkennen lassen, dass ihnen die Willisauer Besetzung liegt. Die Schwinger in Diensten der Ringerstaffel Freiamt verloren zwar ihre Duelle: Pascal Gurtner knapp mit 1:2 gegen Dominik Bossert und Yanik Klausner klar mit 0:3 gegen Michael Riesen. Der Freudenjubel der Aargauer war dadurch jedoch nicht mehr zu bremsen.

Beide Luzerner Teams ausgeschieden
Gleichzeitig mit Willisau ist auch das zweite Luzerner Team im Halbfinal gestrauchelt. Der amtierende Schweizer Meister Hergiswil hatte nach der klaren 13:22 Niederlage im St. Galler Rheintal eine schwere Hypothek vor sich. Dem waren sie im Rückspiel nicht gewachsen. Hergiswil verlor sein Heimspiel gegen Kriessern knapp mit 17:19. Bei den Gastgebern kamen die Gebrüder Martin und Werner Suppiger nicht zum Einsatz, beide aus Verletzungsgründen. Auch bei den St. Gallern stand kein Schwinger auf den Matten.

Erstes Finalspiel in Widnau
Somit kommt es am kommenden Samstag in Widnau zu überraschenden ersten Finalkampf zwischen Kriessern und Freiamt. Willisau und Hergiswil duellieren sich um Platz drei. Im Kampf um den Verbleib in der Nationalliga A hat Einsiedeln einen wichtigen Schritt getan. Sie gewannen das Hinspiel gegen den Nationaliga B Meister Sense deutlich mit 29:11. Michael Hess gewann sein Duell auf Seiten der Klosterdörfler gegen Thomas Jehle. Für den aufstrebenden Steven Moser in Diensten von Sense hingegen setzte es gegen Sven Neyer eine Niederlage ab.

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