Ringen: Freiamt überrascht weiter

Freiamt hat den ersten Finalmatch auswärts in Kriessern etwas überraschend mit 18:15 gewonnen. Die Aargauer führten bereits zur Halbzeit mit 11:5.
Pascal Gurtner in Diensten von Freiamt (oben) siegte gegen Sandro Moser. (Bild: Wolfgang Rytz).

Die Ringerstaffel Freiamt überrascht weiter. Nachdem sie im Halbfinal Qualifikationssieger Willisau ausschalteten gewannen sie aus den ersten Finalmatch in der ausverkauften Aegetenhalle in Widnau. Die Gäste aus dem Aargau setzten die Ostschweizer von Beginn an unter Druck. Mit der 11:5 Halbzeitführung war in Rheintal früh eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste gefallen. Dazu bei trug auch Pascal Gurtner, der gegen Sandro Moser siegreich blieb. Ein zweiter Schwinger in Diensten von Freiamt, der 19-Jährige Nichtkranzer Damian Zurfluh, verlor sein Duell gegen Philipp Hutter, jedoch nur knapp mit 1:2.

Zweites Finalspiel in Muri
Im zweiten Teil bäumten sich die Gastgeber nochmals auf konnten das Spiel aber nicht mehr drehen. In Diensten von Kriessern stand kein Schwinger im Einsatz. Freiamt hat damit am kommenden Samstag, 13. Dezember, in Muri (19 Uhr) die Möglichkeit, sich mit einem Heimerfolg den Schweizer-Meister Titel zu sichern. Es wäre der erste für die Freiämter seit den zwei aufeinanderfolgenden Titelgewinnen in den Jahren 2008 und 2009. Gewinnt am kommenden Samstag Kriessern kommt es am 20. Dezember zu einem dritten Duell in Widnau.

Einsiedeln bleibt erstklassig
Im Duell um Rang drei siegte Hergiswil im Luzerner Derby gegen Willisau überraschend klar mit 22:13. Damit stehen die Hinterländer im Rückspiel vor einer schweren Aufgabe, wollen sie den bronzenen Platz noch für sich beanspruchen. Einsiedeln hat sich den Verbleib in der Nationalliga A gesichert. Die Klosterdörfler siegten bei Sense deutlich mit 36:4, nachdem sie schon das Heimspiel klar gewonnen hatten.

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