Arnold Forrer: Schwinger der Woche

Arnold Forrer hat zum sechsten Mal das Nordostschweizerische Teilverbandsfest gewonnen. Nach einer im Training zugezogenen Rippen- und Schulterverletzung kehrte der Schwingerkönig von 2001 eindrücklich ins Sägemehl zurück. Für den NOS-Verband eine sehr wichtige Rückkehr.
Auf Arnold Forrer (oben) ist auch mit 35 Jahren noch immer Verlass.

Arnold Forrer, für viele war es eine Überraschung, dass Sie überhaupt in Gais antraten?
Arnold Forrer: Mein Ziel war es, mindestens die ersten drei Gänge zu absolvieren, um dann zu schauen, wie es mir geht. Natürlich war es mein Ziel, die staken Gäste auszubremsen. Ich konnte ja meine Kollegen vom NOS nicht im Stich lassen.

Das Fest verlief dann nahezu wunschgemäss für Sie?
Forrer: Der Schlüssel zum Erfolg war sicherlich der siegreiche Auftakt gegen den Emmentaler Thomas Zaugg. Der Sieg im dritten Gang über den zweiten Gast, Mario Thürig, gab mir noch mehr Auftrieb.

Die im Training zugezogene Verletzung spürten Sie aber noch?
Forrer: Ja, beim Grifffassen beim Ziehen merkte ich es schon. Zum Glück bin ich den ganzen Tag nie auf meine angeschlagene linke Schulter gefallen.

Am Abend schaute der Tagesieg heraus, welchen Stellenwert hat der für Sie gegenüber den fünf bisherigen NOS-Siegen?
Forrer: Der sechste NOS-Triumph nimmt einen sehr hohen Status ein. Ich bin mittlerweile 35-jährig, da wird es nicht einfacher gegen die junge Garde.

Den Gammen rechts, mit dem Sie den Schlussgang entschieden, wendeten Sie schon länger nicht mehr an?
Forrer: Bei den ersten vier Siegen wendete ich nie den Gammen an. Im Schlussgang sah ich dann den richtigen Zeitpunkt, um meine Hauptwaffe wieder einmal einzusetzen. Eigentlich war geplant, ihn erst in Burgdorf wieder auszupacken.

Wird Arnold Forrer mit 35 Lenzen nochmals Schwingerkönig?
Forrer: Warum nicht (lacht)? Nein, Schwingerkönig wird ein anderer Athlet. 

 

 

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