Martin Koch: Schwinger der Woche

Der Luzerner Eidgenosse Martin Koch hat sich mit einem Sieg am Schachen-Schwinget, von der Schwingerbühne verabschiedet. Der SCHLUSSGANG krönte Koch zu seinem Karrierenende, zum Schwinger der Woche.
Der Luzerner Verband verliert mit Martin Koch (oben) einen weieteren Leistungsträger.

Bereits zu Saisonbeginn liess Martin Koch Rücktrittsgedanken verlauten, nach dem für ihn unglücklich verlaufenen, Eidgenössischen in Burgdorf, bekräftigte der Kurzzüger seinen Entscheid. Koch hatte in der zweiten Saisonhälfte mächtig aufgedreht, qualifizierte sich am Innerschweizerischen Schwingfest in Emmen für den Schlussgang und auf dem Brünig wurde er zweiter. Sein abschneiden in Burgdorf ist noch in bester Erinnerung, der Surentaler entthronte im zweiten Gang  Schwingerkönig Kilian Wenger. Nach weiteren sehr anstrengenden Gängen gegen Chrstian Stucki und Matthias Sempach, ging ihm am Sonntag-Nachmittag die Kraft aus, Koch verpasste den Kranz.

Würdiger Abschluss
Am Schachen-Schwinget, an der Pforte zum Entlebuch, verabschiedete sich Martin Koch von seinem Publikum. Es wurde ein siegreicher Abschluss. Mit vier Siegen und einer Punkteteilung gegen Urs Vogel qualifizierte sich der 30- jährige für den Schlussgang. Dabei bezwang er den Neueidgenossen aus dem Entlebuch, Erich Fankhauser. Damit hat sich Koch ehrenvoll aus dem Sägemehl verabschiedet. 53 Kränze, wovon zwei eidgenössische und ein Kantonalfestsieg 2006 in Kriens, zieren die Sammlung des Landwirts.

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