Schwinger der Woche: Arnold Forrer

Mit seinem vierten Schwägalpsieg hat sich Arnold Forrer wieder an die Spitze der SCHLUSSGANG-Jahrespunkteliste, der offiziellen Jahreswertung des Eidgenössischen Schwingverbandes, gesetzt.
Arnold Forrer (oben) gelangen als einziger Schwinger fünf Kranzfestsiege in der laufenden Saison.

Arnold Forrer, nach dem ersten Gang sah es für Sie noch nicht nach einem vierten Schwägalp-Triumph aus?
Arnold Forrer: Ich muss mich an der eigenen Nase nehmen, im ersten Gang gegen Michael Nydegger machte ich viel zu wenig. Ich ärgerte mich über mich selbst.

Führte dieser erste Gang bei Ihnen zu einer taktischen Änderung?
Forrer: Eindeutig, ich wusste, dass ich nun voll aufdrehen musste, wollte ich noch in den Schlussgang vordringen. So wie ich auf der Schwägalp angeschwungen habe, wird es in Burgdorf nichts mit einer Spitzenplatzierung, dies bin ich mir bewusst.

Mit welcher Taktik sind Sie den Schlussgang angegangen?
Forrer: Urban Götte und ich kennen uns seit über 20 Jahren als Klubkameraden von unzähligen Trainingsstunden. Im Schlussgang musste ich auf seine Fussstich-Attacken auf der Hut sein. Trotzdem bin ich einmal fast unter die Räder gekommen.

Was macht den Reiz des Schwägalp-Schwingets, der wieder über 10`000 Zuschauer anlockte, aus?
Forrer: Für mich sicherlich die Nähe zu meiner Heimat. Mit Urban Götte im Vorfeld die Arena hergerichtet und anschliessend mit ihm den Schlussgang zu bestreiten, dies ist schon eine spezielle Situation. Das Panorama lockt viele Leute an, zudem ist der Anlass mustergültig organisiert.

Wie feierten Sie den Sieg auf der Schwägalp?
Forrer: Eine Runde habe ich schon spicken lassen. Allerdings liegen im Moment keine grossen Festaktivitäten drin, schliesslich steht das Eidgenössische vor der Tür.

Wie bereiten Sie sich auf den Saisonhöhepunkt vor?
Forrer: Nun werde ich mir in den nächsten Tagen etwas Ruhe gönnen, damit ich in Burgdorf wieder gestärkt antreten kann. 

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