Schwinger der Woche: Christian Schuler

Vier Wochen nach dem Kranzgewinn in Burgdorf, siegte Christian Schuler beim Abschluss der Freiluftsaison im schwyzerischen Unteriberg. Der Sieg fiel mit sechs Siegen deutlich aus.
Christian Schuler (links) und Reto Nötzli duellierten sich in den letzten Wochen gleich dreimal. Die Bilanz lautet 2:1 Siege für den Rothenthurmer.

Christian Schuler, zum wievielten Mal liessen Sie sich als Sieger in Unteriberg schultern?
Christian Schuler: Es war dies mein dritter Sieg im Unteriberg und der fünfte Sieg in der gesamten Saison. 

Ihr Sieg fiel mit sechs Siegen deutlich aus.
Schuler: Mir lief es von Beginn an optimal, man darf von einem Start-Ziel-Sieg sprechen. In keinem Gang geriet ich ernsthaft in Gefahr, Punkte liegen zu lassen.

Noch vor Wochenfrist verloren Sie gegen Reto Nötzli am Herbstschwinget in Siebnen. Heute konnten Sie ihn gleich zweimal besiegen? 
Schuler Wir trainieren oft zusammen und kennen uns gut. Ich weiss, dass Reto stark schwingt. In Siebnen erwischte er mich im dritten Gang, ich wusste, dass ich auf der Hut sein musste, wollte ich heute Gewinnen. 

Wie lautet Ihr Saisonfazit?
Schuler: Zu Saisonbeginn  stand ich an drei Kranzfestanlässen im Schlussgang, am Zuger Kantonalen schwang ich obenaus. Den Sommer hindurch, inklusive am Eidgenössischen in Burgdorf, hatte ich dann einige unnötige Gänge dabei. Teilweise schwang ich etwas zu statisch. Mit Rang sechs in der SCHLUSSGANG-Jahrespunkteliste und dabei bester Innerschweizer, kann ich insgesamt auf eine gelungene Saison zurückblicken.    

Was nehmen Sie vom Sieg im Unteriberg mit?
Schuler: Der Sieg stimmt mich positiv und glücklich für das anstehende Wintertraining. Ein Sieg vor heimischer Kulisse ist immer etwas spezielles. 

 

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