Schwinger der Woche: Fabian Marti

Die 15 im Mai abgehaltenen Kantonal- und Gauverbandsfeste brachten manch eine Überraschung, die grösste Sensationstat gelang jedoch Fabian Marti, am 1. Juni, anlässlich des Luzerner Kantonalfests in Ruswil.
Der Moment der Entscheidung: Fabian Marti setzte sich gegen den favorisierten Lokalmatador Hansjörg Gloggner durch.

Die Ausgangslage mit fünf Eidgenossen am Start schien am 95. Luzerner Kantonalfest offen. Auf den Namen Fabian Marti tippten die Wenigsten. Der 31-jährige Turnerschwinger vom Schwingklub Rothenburg gewann bislang fünf Kantonalkränze. Ihm fehlt ein Teilverbandskranz genauso, wie er bis am 1. Juni 2014 nie am einem Kranzfest den Schlussgang erreichte. In Ruswil kam alles anders. Nach zwei Siegen verblüffte Marti mit dem Unentschieden gegen Philipp Laimbacher. Da dies für den stärksten Gast bereits seine zweite Punkteteilung war, ebnete Marti den gastgebenden Luzernern den Weg zu einem einheimischen Triumph.

Den Favoriten bezwungen
In erster Linie öffnete Marti dadurch die Tür für die einheimischen Gebrüder Philipp und Hansjörg Gloggner. Mit seinen Siegen am Nachmittag gegen Beat und Marco Fankhauser stand auf einmal der auf dem Schwarzenberg ob Kriens wohnhafte Überraschungsmann an der Spitze. Davon rückte Fabian Marti nicht mehr ab. Im Schlussgang gegen Hansjörg Gloggner ging Fabian Marti zwar als Aussenseiter in den Ring. Doch nach zehn Minuten harten Kampf nutzte er die sich ihm bietende Chance und bezwang den lokalen Eidgenossen mit Kurz/Fussstich. Die Überraschung war perfekt. Fabian Marti ist der erste Rothenburger-Sieger am Luzerner Kantonalfest seit Hans Schnyder vor 31 Jahren in Menznau. Mehr zu Fabian Marti gibt es wie gewohnt in der Serie gegen Ende der Woche. 

Im Artikel erwähnt: 

Kommentare