Schwinger der Woche: Interview Aeschbacher

Erstmals hat Matthias Aeschbacher mit dem Sieg am Schwarzsee-Schwinget ein Bergkranzfest gewonnen. Im Interview als Schwinger der Woche nimmt er zu den Fragen Stellung.
Matthias Aeschbacher (rechts) bezwang im Schwarzsee-Schlussgang Simon Anderegg. (Foto: Tobias Meyer)

Matthias Aeschbacher, welche Bedeutung hat der Schwarzsee-Sieg für Sie?
Matthias Aeschbacher: Es ist mein bisher schönster Erfolg im Schwingsport. Dieser Erfolg gibt mir natürlich auch sehr viel Mumm für die kommenden Wochen.

Haben Sie im Verlaufe des Tages schon gespürt, dass etwas möglich ist?
Aeschbacher: Ich bin gut in den Wettkampf gekommen und habe mir natürlich je länger der Wettkampf dauerte immer mehr auch Chancen auf die Schlussgangqualifikation ausgerechnet.

Wie gingen Sie in den Schlussgang?
Aeschbacher: Ich kannte die Ausgangslage und wusste, dass ich für den Sieg angreifen muss. Ich habe mir schon vorher die Taktik festgelegt, dass ich gegen Ende des Ganges Risiko nehmen werde. So viel Risiko, dass ich auch hätte verlieren können. Zum Glück ging es aber auf.

Sie erleben eine gute, im Vergleich zum Vorjahr aber etwas weniger erfolgreiche Saison. Wie gehen Sie damit um?
Aeschbacher: Die Saison ist für mich nicht enttäuschend verlaufen bisher, aber ich hätte mir schon das eine oder andere bessere Resultat gewünscht an den Gauverbandsfesten. Ich muss mich aber auch an der eigenen Nase nehmen, weil ich in gewissen Gängen zu wenig Risiko genommen habe.

Haben Sie sich auf diese Saison anders vorbereitet als in anderen Jahren?
Aeschbacher: Nein, die Trainings und Vorbereitung waren nicht spezieller als in anderen Jahren.

Der Saisonhöhepunkt ist aber auch bei Ihnen das ESAF in Zug?
Aeschbacher: Natürlich. Ich möchte sehr gerne meinen ersten eidgenössischen Kranzgewinn realisieren. Das dafür zwei Tage mit Topleistungen nötig sind, ist mir bewusst. Ich freue mich schon jetzt auf das spezielle Ambiente am ESAF in Zug.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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