Schwinger der Woche: Interview Alpiger

Etwas unerwartet hat Nick Alpiger das Innerschweizer Schwingfest in Flüelen gewinnen können. Grund genug ihn zum Schwinger der Woche zu wählen. Heute das Interview mit dem fünffachen Kranzfestsieger.
Nick Alpiger durfte sich über den grössten Erfolg in seiner Laufbahn freuen. (Foto: Tobias Meyer)

Nick Alpiger, herzliche Gratulation zum Innerschweizer Festsieg. Wie fühlen Sie sich?
Nick Alpiger: Vielen Dank. Ich bin nach wie vor überglücklich und trage eine grosse Dankbarkeit in mir.

Ihren vierten Gang hatten Sie mit Christian Schuler noch gestellt. Sie schienen Ihre Taktik für den Schlussgang geändert zu haben?
Alpiger: Das Vorhaben respektive die Taktik war unverändert. Im Gegensatz zum 4. Gang hat Christian beim zweiten Zug – genau wie im 4. Gang – schneller sowie kräftiger gezogen und mein Konter ging in der fliessenden Bewegung diesmal auf.

Welcher Gegner war für Sie der schwierigste?
Alpiger: Ich denke der erste Gang mit Andi Imhof war für mich entscheidend. Danach konnte ich mich auf jeden Gang neu einstellen, wobei jeder Gang seine volle Konzentration und Aufmerksamkeit fordert. 

Es ist Ihr erster Teilverbandssieg. Ist das etwas Spezielles?
Alpiger: Eindeutig ja. Das ISAF hat für mich einen hohen Stellenwert und als Gast dabei sein zu dürfen ist nicht selbstverständlich. Durch die einzelnen Trainingseinheiten mit Kollegen des ISV besteht eine tolle, respektvolle Freundschaft, die ich nicht missen möchte.

Das Innerschweizer Publikum hatte sich trotz „Nordwestschweizerischem Sieg“ spürbar sehr für Sie gefreut - das ist aussergewöhnlich!
Alpiger: Die Sympathien für die eigenen Schwinger im Verband sind natürlich und verständlich. Umso mehr freut es mich, dass ich die Schwingerfreunde der Innerschweiz mit meinen Leistungen überzeugen konnte. Nachträglich ein herzliches Dankeschön an das Innerschweizer Publikum für die Zuneigung, die ich erfahren durfte. 

Ihre Saisonbilanz schaut, wie auch schon 2018, hervorragend aus… Sie scheinen parat fürs ESAF zu sein?
Alpiger: Ich fühle mich gut, bin gesund, das Trainingsprogramm und der Weg stimmen. Doch vor dem ESAF freue ich mich auf die bevorstehenden Bergfeste sowie das NWS.

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