Schwinger der Woche: Interview Brand

Christian Brand hat mit seinem Regionalfestsieg in Muttenz einen grossen Erfolg feiern können. Der Sennenschwinger wurde dadurch zum Schwinger der Woche ernannt. Heute das Interview mit ihm.
Christian Brand (rechts) mit Co-Sieger Lars Voggensperger in Muttenz. (Foto: Reto Schmid)

Christian Brand, wie fühlen Sie sich nach dem Sieg am Wartenberg-Schwinget?
Christian Brand: Es ist natürlich ein sehr schöner Moment. Und auch befreiend, da ich nach einer Saison ohne Kranzgewinn weiss, das ich noch mithalten kann.

Es ist ihr zweiter Regionalfestsieg. Wie haben Sie den Tag erlebt?
Brand: Richtig, ich war schon einmal Co-Sieger am Steinegg-Schwinget in Himmelried. Wenn man am Ende zuoberst steht, ist es ein tolles Gefühl. Den Tag habe ich dadurch als sehr schön erlebt.

Wie ging Sie in den Schlussgang?
Brand: Ich hatte ja bereits im ersten Gang das Vergnügen gegen Janic Voggensperger zu schwingen. Ich ging daher ohne grosse Gedanken in den Schlussgang. Irgendeinmal im Gang habe ich realisiert, dass mir auch ein Gestellter reicht. Da wurde mir bewusst, dass ich nichts mehr riskieren muss und so schwang ich etwas defensiver.

Trotz dieses Sieges verpassen Sie den Saisonhöhepunkt. Sind Sie noch gefrustet darüber?
Brand: Ich hatte in dieser Saison eine Baisse und dies hat mich schon etwas frustiert. Daher war ich schon etwas enttäuscht, dass es nicht fürs ESAF 2019 reichte. Aber die Enttäuschung ist nun einer Vorfreude gewichen. Der Vorfreude, dass ich mit meinem Vater und meiner Freundin das Fest von einer anderen Seite geniessen kann.

Dafür dürfte Pratteln 2022 schon im Hinterkopf sein?
Brand: Im Hinterkopf ist das nächste ESAF in Pratteln im Baselbiet sicherlich, wenn nicht schon im Zentrum für mich. Dies auch weil ich in Zug nicht antreten kann. Der Regionalfestsieg in Muttenz gibt mir für diese Zielsetzung sicherlich grossen Mumm.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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