Schwinger der Woche: Interview Giger

Nach seinem dominanten Auftritt am Weissenstein-Schwinget fiel Samuel Giger unbestritten die Ehre der Wahl zum „Schwinger der Woche“ zu. Im nachfolgenden Interview spricht er über seine „Verwandlung“ und seinen Weg Richtung Eidgenössisches in Zug.
Samuel Giger (links, gegen Patrick Räbmatter) überzeugte auf dem Weissenstein. (Foto: David Sigg)

Welche Gefühle und Gedanken begleiteten Sie diese Woche nach dem starken Auftritt auf dem Weissenstein?
Samuel Giger: Obwohl ich immer versuche, im Gleichgewicht zu bleiben, bin ich jetzt sehr positiv gestimmt. So stimmt für mich der Weg Richtung Zug.

Wieviel trainieren Sie zurzeit?
Giger: Das sind drei bis vier Einheiten pro Woche, dreimal Schwingen und einmal Kondition.

Wieviel haben Sie während der Schulterverletzung trainiert?
Giger: Da trainierte ich drei- bis viermal Kraft und Ausdauer. Hinzu kam die Physiotherapie.

Haben Sie schon in den ersten Wettkämpfen nach der Rückkehr auf die Schwingplätze gespürt, dass die Form stimmt?
Giger: Die Form stimmte schon vor dem Weissenstein. Nach den ersten beiden Festen nahm ich mir vor, weniger zu studieren, nicht mehr weit voraus zu denken. Ich hatte bei meinem Comeback einen Knopf im Kopf.

Welche Wettkämpfe bestreiten Sie noch vor dem ESAF?
Giger: Sicher den Schwägalp-Schwinget und eventuell noch ein Rangschwinget.

Spüren Sie die hohen Erwartungen, die Sie mit dem überzeugenden Sieg auf dem Weissenstein geschürt haben?
Giger: Ja, ich erlebe zurzeit viele solche Reaktionen. Das ist schön, und ich nehme sie dankend an. Aber ich blicke fokussiert Richtung Zug und lasse mich nicht verrückt machen.

Wann werden Sie die Arena in Zug inspizieren?
Giger: Die werde ich erst am Freitag vor dem Fest anschauen wie in Estavayer. Das Eidgenössische 2016 ist für mich der Massstab. Ich werde vieles gleich machen, denn damals liefs mir ja gut.

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Wolfgang Rytz

Redaktion

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