Schwinger der Woche: Interview Käser

Remo Käser gehört zur jungen, aufstrebenden Generation der Schwinger, die den "alten Cracks" gehörig um die Ohren wirbeln. Es gelang Remo Käser problemlos aus dem Schatten seines Vaters, Schwingerkönig Adrian, zu treten und seine eigene Schwingerlaufbahn erfolgreich voranzutreiben. Mit seinem Start in die neue Saison hat der junge Berner Eidgenosse gezeigt, dass er fürs ESAF-Jahr parat ist.
Remo Käser (hinten) gegen Gustav Steffen am Hallenschwinget Kirchberg. (Bild: Barbara Loosli)

Remo Käser, wie geht es Ihnen?
Remo Käser: Vielen Dank, mir geht es sehr gut.

Wie sind Sie mit Ihrem Saisonstart zufrieden?
Käser: Ich bin mehr als zufrieden. Ein Sieg am Hallenschwinget in Kirchberg und eine Schlussgangteilnahme am Hallenschwinget in Büren - das ist ein optimaler Start in die neue Saison. Das motiviert!

Wie verlief das Wintertraining?
Käser: Tipptopp. Ich hatte das grosse Glück und blieb den ganzen Winter über verletzungsfrei. Somit konnte ich ohne jegliche Einschränkungen mein Wintertraining absolvieren.

Absolvieren Sie eigentlich "Extra-Einheiten" für das Eidgenössische im Sommer? Gibt es ein Spezialtraining?
Käser: Nein, das mache ich nicht. Ich trainiere normal weiter und mache keine Extra-Trainings fürs ESAF. Da wird nicht speziell trainiert. Ich versuche jeweils bei allen Schwingfesten, bei jedem Gang, mein Bestes zu geben und daraus meine Schlüsse zu ziehen.

Wie verbringt Remo Käser, nebst dem Schwingen, den Tag?
Käser: Zurzeit arbeite ich halbtags, den anderen halben Tag mache ich eine Weiterbildung.

Werner Frattini

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