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Schwinger der Woche: Interview Kilian von Weissenfluh

Mit seinem ersten Kranzfestsieg hat sich Kilian von Weissenfluh einen "Bubentraum erfüllt", wie er sagt. Im Interview als Schwinger der Woche gibt der Berner Oberländer Auskunft zu den Fragen vom SCHLUSSGANG.
Im Schlussgang am Emmentalischen Schwingfest 2021 in Kemmeriboden Bad gegen Matthias Aeschbacher reichte Kilian von Weissenfluh (rechts) ein Gestellter zum erstmaligen Kranzfestsieg. (Foto:

Kilian von Weissenfluh, herzliche Gratulation zum ersten Kranzfestsieg!
Kilian von Weissenfluh: Besten Dank, dieser Erfolg wird für mich unvergesslich bleiben.

Dieser Erfolg hat sich ja schon lange abgezeichnet ...
von Weissenfluh: ... Es war immer mein grosses Ziel einen Kranzfestsieg zu realisieren. Im Kemmeriboden hat nun alles zusammengepasst. Ich hatte das nötige Wettkampfglück auf meiner Seite.

Wussten Sie, dass ein gestellter Schlussgang zum alleinigen Sieg reichen würde?
von Weissenfluh: Ja, dies war mir bewusst. Darum habe ich im Schlussgang nicht mehr das letzte Risiko auf mich genommen. Zudem habe ich am Emmentalischen eine andere Strategie angewandt.

Können Sie das kurz erklären?
von Weissenfluh: Ich bin in der Vergangenheit schon mehrmals gut gestartet. Spätestens am Mittag habe ich dann schon an einer möglichen Schlussgangteilnahme herumstudiert. Im Kemmeriboden habe ich mich immer nur auf den nachfolgenden Gang konzentriert und nie an einem möglichen Sieg gedacht. 

Mit dem Kilchberger Schwinget steht der Saisonhöhepunkt vor der Türe. Dort gehören sie zum erweiterten Favoritenkreis, macht das zusätzlichen Druck?
von Weissenfluh: Eigentlich nicht. Zuerst stehe ich noch am Bern-Jurassischen im Einsatz. Am Kilchberger versuche ich natürlich meine beste Leistung abzurufen. Wichtig ist, dass ich meinen Verbandskameraden helfen kann, denn dort wollen wir wieder eine gute Mannschaftsleistung zeigen.

Im Artikel erwähnt: 

Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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