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Schwinger der Woche: Interview Klausner

Mit dem dritten Rang am Freiämter Herbstschwinget in Mühlau hat Yanick Klausner einen tollen Abschluss vom aktiven Schwingsport gefunden. Der aktuelle Schwinger der Woche gibt im Interview Auskunft.
Yanick Klausner (oben, gegen Henryc Thoenen) ist der aktuelle Schwinger der Woche. (Archivfoto: Werner Schaerer)

Yanick Klausner, jetzt ist endgültig Schluss mit der Aktivlaufbahn. Wie haben Sie den letzten Einsatz erlebt?
Yanick Klausner: Es war natürlich sehr speziell, auch weil alles für mich zum letzten Mal geschah: Einlaufen, Schwingen, Rangverkündigung. Vor dem letzten Gang war ich schon etwas nervöser als noch am Morgen beim Start in den Wettkampf.

War es von Anfang an klar, dass Sie in Mühlau nochmals im Einsatz stehen?
Klausner: Nein, eigentlich war für mich nach dem Aargauer Kantonalschwingfest fertig. Nun hat es sich so ergeben, dass mein Klub (Freiamt) dieses Fest durchführte und weil ich hie und da im Training war, nutzte ich die Möglichkeit für einen Abschied im Sägemehl.

Ihr Abschied nach dem Aargauer Kantonalfest überraschte. War dieser Entscheid vorher schon gefallen?
Klausner: Nach dem Kranzgewinn am Aargauer Kantonalfest in Lenzburg spürte ich die Strapazen noch mehrere Tage, vor allem die Hüft-Schmerzen. So reifte der Entscheid im Verlaufe der Woche nach dem Aargauer dem aktiven Schwingsport den Rücken zu kehren.

Was nehmen Sie aus Ihrer Schwingerlaufbahn ins Privatleben mit?
Klausner: Sicherlich die vielen Freundschaften, die über den Schwingsport hinausgehen. Und auch die Gewissheit, dass Kämpfen für den Erfolg sich auszahlt. Je mehr man macht, desto mehr liegt drin.

Bleiben Sie dem Schwingsport erhalten?
Klausner: Ja, ich werde als Herbst Technischer Leiter 1 beim Schwingklub Freiamt werden, aktuell bin ich noch Technischer Leiter 2. Ich freue mich darauf, dass ich meinen Klubkollegen helfen kann, sich auf die Saison 2022 optimal vorbereiten zu können. Unser Klub führt nächstes Jahr das Aargauer Kantonalschwingfest in Beinwil im Freiamt durch und natürlich steht auch das ESAF in Pratteln an. Zudem gibt es gerade zwischen 16 und 20 Jahren viel Potenzial im Freiamt.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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