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Schwinger der Woche: Interview Luginbühl

Der aktuelle Schwinger der Woche Hanspeter Luginbühl beantwortet die Fragen vom SCHLUSSGANG und sagt, wie lange er dem Schwingsport aktiv noch erhalten bleiben will.
Hanspeter Luginbühl im Interview als Schwinger der Woche. (Foto: Archiv Rolf Eicher)

Hanspeter Luginbühl, herzliche Gratulation zum Sieg am Hornbergschwinget.
Hanspeter Luginbühl: Besten Dank, es ist wirklich schön in meinem Alter noch einen Anlass zu gewinnen. Zudem ist es in den 21 Jahren, seit ich als Aktiver im Einsatz stehe, das erste Mal, dass mir die Ehre des Schwingers der Woche zu Teil kommt. Das macht mich schon ein wenig Stolz.

Sie hatten ja in der Vergangenheit grosse Rückenprobleme. Es scheint alles wieder gut zu sein ...
Luginbühl: ... Ja, zum Glück konnte ich durch eine gute Therapie alles wieder ins Lot rücken. Besonders 2015/2016 musste ich viel leiden und habe damals schon an den Rücktritt gedacht.

Wie es scheint, können Sie noch gut mit den Jungen mithalten?
Luginbühl: Ehrlich gesagt nicht mehr ganz. Die einjährige Pause bedingt durch den Coronavirus spüre ich schon sehr. Viele von den Jungen haben mich überholt, was mich ehrlich gesagt sehr freut. Im Prinzip hatte ich eine sehr durchzogenen Saison trotz den zwei Kranzgewinnen.

Das Feuer bei Ihnen brennt jedoch immer noch?
Luginbühl: Solange es mir Spass macht, schwinge ich weiter. Ich schätze die gute Kameradschaft unter uns Schwingern sehr. Ja, im Moment schwinge ich mit einer grossen Freude, auch wenn viele der Jungen mich um Längen überholt haben. 

Also darf man Hanspeter Luginbühl noch lange als Aktiver bewundern?
Luginbühl: Solange die Gesundheit es erlaubt und die Freude so gross ist schwinge ich weiter. Ich höre da sehr auf meinen Körper. In meinem Alter braucht man sehr viel mehr Erholungszeit. Aber ja, ich hoffe noch einige Saisons mitzumachen.

Im Artikel erwähnt: 

Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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